Kultur – für Sie gesperrt!

Ein großer Teil der YouTube-Videos ist nicht überall zu sehen. Fast 19 Prozent der weltweiten Top 1000-Videos sind in einem oder mehreren Ländern außerhalb Deutschlands gesperrt.
In Deutschland jedoch sind über 60 Prozent der 1000 beliebtesten Videos nicht verfügbar, weil YouTube davon ausgeht, dass die Musikrechte „möglicherweise“ bei der Musikverwertungsgesellschaft GEMA liegen.


Unterstützt durch MyVideo. Realisiert von OpenDataCity. Anwendung steht unter CC-BY 3.0.

Rauschen filtern

netz1-300x194Youtube, Twitter und Blogs liefern Nachrichten sehr viel aktueller als alle anderen Medien. Denn bevor die ersten Drehteams vor Ort sind, haben Augenzeugen ihr Video längst per Smartphone hochgeladen. Doch sind die alle echt? Uwe Sievers hat sich darüber in der aktuellen Ausgabe der medienpolitischen Zeitschrift „MMM“ („Menschen machen Medien“ der Gewerkschaft ver.di) Gedanken gemacht. Leseprobe: „Wenn 200 Twitter-User von einem Attentat berichten, muss das Ereignis stattgefunden haben – oder? Profis legen 200 unterschiedliche Twitter-Accounts in wenigen Minuten an. Dazu benutzen sie Software, mit der sich diese Aufgabe weitestgehend automatisieren lässt“. Wem können wir noch trauen?
(Foto: Gerd Altmann / pixelio.de)

Wie Osama gezappt hat

Alexander Svensson hat im Netz ein paar Osama bin Laden-Videos gefunden, deren Screenshots er in seinem Blog Wortfeld veröffentlicht hat.

screenshot0011-300x192

Offenbar hat sich das Pentagon nach schwerem inneren Ringen entschlossen, einige Szenen aus Abbottabad freizugeben, und irgendjemand hat daraus ein DVD-Menu gebastelt.

screenshot002-300x201

Wenn es denn echt ist, dann sieht man hier, welche Favoriten der Mann hatte:

screenshot003-300x204

Al-Jazeera auf 1, BBC Arabic auf 2, Deutsche Welle-TV Arabic auf 17, das findet Alexander Svensson noch okay. Aber Bloomberg auf 18 und 19 wundert ihn schon. Es sei denn, man plant neue Anschläge und setzt auf fallende Kurse bei den Aktien. Da weiß man bei Bloomberg am schnellsten, was Sache ist.