Wie weit darf Meinungsfreiheit gehen?

Geschrieben von rolf am 30. Juli 2010 | Abgelegt unter Medien

Auch wenn manche Leute den Schwanz eingekniffen haben und meinen, sie müssten vor der selbst ernannten Achse des Guten, die sich anmaßt, in Deutschland zu bestimmen, was politisch korrekt ist und was nicht, einen Kotau machen, möchte ich hier aus einem Aufsatz von Roman Serdar Mendle zitieren. Er studiert an der Ruhr-Universität Bochum und hat den 1. Preis eines deutsch-chinesischen Essay-Wettbewerbs gewonnen. Wer mit dem Fall nicht vertraut ist, kann diesen Blog-Eintrag getrost überblättern.
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Die Musik, die Stadt und der Tod

Geschrieben von rolf am 29. Juli 2010 | Abgelegt unter Medien, Musik

Charlotte hat mich auf einen hervorragenden Artikel aus der Berliner Zeitung zum Thema Love-Parade aus kulturkritischer Sicht aufmerksam gemacht: Die Musik, die Stadt und der Tod
Wenn der Produzent der ersten Techno-Platte 1985 ungefähr 37 Jahre alt war, dann könnte man den Erfinder dieser Musik tatsächlich als 68er bezeichnen. Womit diese unsägliche Eva Herman aber noch lange nicht recht hat. Denn der Produzent der Platte hieß Juan Atkins und lebte in Detroit.

Nette E-Mail

Geschrieben von rolf am 28. Juli 2010 | Abgelegt unter Medien, Märkte, Zettelkasten

Habe heute aus dem Büro des SPD-MDB Uli Kelber eine schöne E-Mail bekommen:


Ist die Party bald vorbei?

Geschrieben von rolf am 27. Juli 2010 | Abgelegt unter Moneten, Märkte

Eine Flut von positiven Konjunkturindikatoren und guten Quartalszahlen sorgt in der Wirtschaft für Partylaune. Doch Experten warnen vor allzu großer Euphorie. Schon im Herbst könnte es zu einer Abkühlung kommen. Mehr…

Exportmodell am Pranger

Geschrieben von rolf am 27. Juli 2010 | Abgelegt unter Moneten, Märkte

Die deutsche Exportwirtschaft brummt, als hätte es die Krise nie gegeben. Doch die Kritik am deutschen Geschäftsmodell wird lauter. Wir sollten weniger Lohnzurückhaltung üben und mehr importieren, heißt es. Mehr…

Konsumieren wir zu wenig?

Geschrieben von rolf am 27. Juli 2010 | Abgelegt unter Moneten, Märkte

Die Ungleichgewichte in der Eurozone haben Deutschland auf die Anklagebank gebracht. Der Vorwurf: Wir konsumieren zu wenig und sparen zu viel. Stimmt das?

Eva Hermans Schwachsinnstirade

Geschrieben von rolf am 26. Juli 2010 | Abgelegt unter Manager und Ethik, Medien, Moneten, Märkte

Über die Love-Parade und die Katastrophe in Duisburg wollte ich mich eigentlich nicht äußern, obwohl die ganze Sache schon etwas mit Medien, Märkten, Moneten, Managern und Ethik zu tun hat. Doch dann habe ich gelesen, dass sich die unsägliche Ex-Tagesschau-Sprechein Eva Hermann in ihrem Blog über die Tragödie ausgelassen hat. Hermanns Vermutung: Beim Loveparade-Unglück am Wochenende waren “ganz andere Mächte“ am Werk, die der “Sex- und Drogenorgie Loveparade” ein Ende setzen wollten. Die Loveparade sei zu einem “Sodom und Gomorrha mit katrastrophalen Folgen” geworden, schreibt sie in ihrem Blog auf der Website des Kopp-Verlages. Aus Hermanns Sicht steht die Loveparade für den “kulturellen und geistigen Absturz einer ganzen Gesellschaft”. Sie macht für die “unheilvollen Auswüchse” die Achtundsechziger verantwortlich. “Das amtliche Ende der ’geilsten Party der Welt‘ dürfte mit dem gestrigen Tag besiegelt worden sein! Eventuell haben hier ja auch ganz andere Mächte mit eingegriffen, um dem schamlosen Treiben endlich ein Ende zu setzen.”

Uff. 1968 war die Schnepfe gerade mal zehn Jahre alt, sie weiß vermutlich nicht, worüber sie schwafelt. Man kann das Ganze eigentlich nur als dummdreiste Unterstellung werten. Ich als Spät-Achtundsechziger fühle mich jedenfalls nicht für die Love-Parade verantwortlich, deren Erfinder vermutlich 20 Jahre nach 1968 geboren wurden. Perfide wird die Frau allerdings, wenn sie höhere Mächte ins Spiel bringt, die die gerechte Strafe für Sodom und Gomorrha erteilt haben. Damit macht sie nicht nur die Opfer zu Tätern, sondern gibt den Verantwortlichen in Duisburg noch eine General-Absolution. Nicht hoffnungslos überforderte Provinzpolitiker waren schuld, sondern “ganz andere Mächte”. Da kann sich ja der Staatsanwalt seine Arbeit sparen. Mann, auf so eine aberwitzige Idee muss man erst einmal kommen!

Bilder

Geschrieben von rolf am 25. Juli 2010 | Abgelegt unter Medien, Netzkultur, Web 2.0, Zettelkasten

Das Internet lebt von Bildern, sonst würde es einer Bleiwüste ähneln. Doch der Umgang mit Bildern ist eine haklige Sache. Fremde Bilder sollte man überhaupt nicht verwenden, es sei denn, man hat die ausdrückliche Erlaubnis des Urhebers. Wer glaubt, sich daran vorbeimogeln zu können, der sollte mal ab und zu das Computermagazin c’t lesen, wo regelmäßig über Abmahn-Orgien einschlägig spezialisierter Rechtsanwälte berichtet wird. Seit kurzem bin ich Mitglied der Foto-Community pixelio.de. Dort habe ich zum Beispiel folgendes Bild hochgeladen:

Als Urheber gestatte ich allen Mitgliedern der Community die nicht-kommerzielle Nutzung dieses Bildes, sofern sie als Quelle Rolf Wenkel / pixelio.de angeben. Das berechtigt mich aber auch, andere Fotos aus der Community zu verwenden:

copyright: C.Niwa / pixelio.de

copyright: C.Niwa / pixelio.de


Also hat jeder etwas davon, gelle?

Schwääre Kost

Geschrieben von rolf am 16. Juli 2010 | Abgelegt unter Medien, Moneten, Märkte

Junge, Junge, so viele Kommentare zu meinen letzten Einträgen bin ich gar nicht gewöhnt. Dabei habe ich es mir bei den Bildern von Merkel-Town doch extra verkniffen, Parallelen zum Zustand der Koalition in Berlin zu ziehen. Und bei den Auslassungen über das Wetter hat auch noch eine Sottise über die Bahn gefehlt. Die hatte in den 70er Jahren des vergangenen Jahrhunderts (klingt ja schrecklich!), RolfD wird sich erinnern, den Slogan: “Alle reden über das Wetter. Wir nicht.” Später hat die Linke die über dem Spruch abgebildete Bahn durch Konterfeis von Marx, Engels und Lenin ersetzt und das ganze Plakat in Rot getaucht. Heute kursiert der Witz: “Die Bahn hat vier Feinde: Frühling, Sommer, Herbst und Winter”. Wie dem auch sei, vielleicht liegt die rege Kommentar-Beteiligung auch an der etwas bourlevardesken Themenauswahl. Deshalb jetzt etwas schwerere Kost: US-Präsident Barack Obama hat am Donnerstag (15.07.2010) im Senat die Zustimmung für die umfassendste Neuordnung der amerikanischen Finanzmärkte seit den 30er Jahren des vergangenen Jahrhunderts bekommen. Was ich davon halte, könnt Ihr hier nachlesen. Schönes Wochenende, möglichst ohne vollgelaufene Keller!

Zugucken und wundern

Geschrieben von rolf am 14. Juli 2010 | Abgelegt unter Zettelkasten

Vorhersagen lassen sich aktuelle Unwetterfronten wohl kaum. Aber wer wissen will, was sich aktuell zwischen Dortmund im Norden und Trier im Süden, zwischen Aachen im Westen und Siegen im Osten abspielt, sollte sich das Niederschlagsradar der Uni Bonn ansehen.

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