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	<title>Medien Märkte Moneten</title>
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	<pubDate>Sat, 12 May 2012 14:22:59 +0000</pubDate>
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		<title>Data Journalism Handbook gratis im Netz</title>
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		<pubDate>Sat, 12 May 2012 14:13:22 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Vor einem halben Jahr wurde die Idee für ein neues Standardwerk zu Datenjournalismus geboren - jetzt steht das Ergebnis gratis im Web - allerdings nicht als Download-Version, weil der Verlag O&#8217;Reilly Media das Werk in einer gedruckten Version herausgeben will. &#8220;An der Verwirklichung der Idee waren maßgeblich das European Journalism Centre und die Open Knowledge [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://datajournalismhandbook.org/"><img src="http://mmmblog.de/wp/wp-content/uploads/2012/05/1336567537879.jpg" alt="" title="datajournalismhandbook" width="270" height="340" vspace="10" hspace="10" align="left" /></a>Vor einem halben Jahr wurde die Idee für ein neues Standardwerk zu Datenjournalismus geboren - jetzt steht das Ergebnis <a href="http://datajournalismhandbook.org/">gratis</a> im Web - allerdings nicht als Download-Version, weil der Verlag O&#8217;Reilly Media das Werk in einer gedruckten Version herausgeben will. &#8220;An der Verwirklichung der Idee waren maßgeblich das European Journalism Centre und die Open Knowledge Foundation beteiligt, ebenso wie die zahlreichen Journalisten, die im Tagwerk datenjournalistische Projekte für Publikationen wie Australian Broadcasting Corporation, BBC, Chicago Tribune, The Guardian, Financial Times, Helsingin Sanomat, New York Times, ProPublica, Washington Post oder Zeit Online umsetzen&#8221;, schreibt der Wiener <a href="http://derstandard.at/1336563089792/Handbuch-Endlich-fertig-Das-Data-Journalism-Handbook">&#8220;Standard&#8221;</a> in seiner Online-Ausgabe. </p>
<p>Prompt meldet sich ein nörgelnder Leser zu Wort: Datenjournalismus sei &#8220;die journalistische variante von dem, was rating-agenturen machen: fern vom realgeschehen in virtuellen statistiken, datenbanken, der wikipedia, dem internet allgemein und sonstigen trashcans herumwühlen, da ein bisserl was mit dem in verbindung bringen, das ganze in eine gefällige form gießen und als recherche den lesern unterzujubeln.oder so.&#8221;</p>
<p>Oder so. Leser Martin Major scheint Datenjournalisten für Trüffelschweine zu halten, die in öffentlich zugänglichen Statistiken nach Sensationsstories wühlen. Dem ist natürlich nicht so - aber Datenjournalisten visualisieren Zusammenhänge, die so manche Stammtisch-Weisheit widerlegen können. Zum Beispiel, indem man die Bevölkerungsstruktur der Stadt New York mit den Kriminalitätsraten nach Tatorten kombiniert und als Ergebnis herausbekommt, dass in überwiegend von Schwarzen bewohnten Stadtteilen die Kriminalitätsrate keineswegs höher ist als anderswo.</p>
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		<title>Service für Bahnkunden</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Apr 2012 17:47:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rolf</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[  Der &#8220;Zugmonitor&#8221; bietet eine Übersicht über die Verspätungen bei der Deutschen Bahn. Auf einer deutschlandweiten Streckenkarte werden die Fernverkehrsverbindungen in annähernder Echtzeit abgebildet, die einzelnen Züge sind als Pfeile dargestellt. Gelbe, orangene und rote Kreise signalisieren, ob der Zug fünf bis neun, zehn bis 30 oder über 30 Minuten verspätet ist. Per Suchfunktion [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://mmmblog.de/wp/wp-content/uploads/2012/04/aufzeichnen-300x291.jpg" alt="Zugmonitor" title="Zugmonitor" width="300" height="291" hspace="10" vspace="10" align="left" />  Der <a href="http://zugmonitor.sueddeutsche.de">&#8220;Zugmonitor&#8221;</a> bietet eine Übersicht über die Verspätungen bei der Deutschen Bahn. Auf einer deutschlandweiten Streckenkarte werden die Fernverkehrsverbindungen in annähernder Echtzeit abgebildet, die einzelnen Züge sind als Pfeile dargestellt. Gelbe, orangene und rote Kreise signalisieren, ob der Zug fünf bis neun, zehn bis 30 oder über 30 Minuten verspätet ist. Per Suchfunktion lassen sich die Zugbewegungen auf eine Stadt oder einen Bahnhof begrenzt anzeigen, sogar auf einzelne Züge genau, sofern man die Zugnummer kennt. Ein Service für Bahnkunden, der nur ein Manko hat: Er kann nicht in die Zukunft schauen. Trotzdem liefert die Süddeutsche Zeitung damit ein schönes Beispiel für die interaktive Visualisierung großer Datenmengen, wie sie so weder in den Printmedien noch im TV funktioniert, sondern nur im Internet.</p>
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		<title>Drohnen erobern den Himmel</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Mar 2012 19:11:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rolf</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Auf der CeBIT in Hannover war es in diesem Jahr ein echter Hingucker: Ein kleiner Quadrokopter, der durch die Messehalle fliegt und 3D-Bilder an einen Monitor ausgibt. Auch Fernsehstationen beginnen, diese unbemannten Bildlieferanten zu nutzen, wie dieses Video zeigt:



Militärs setzen diese Dinger schon lange ein, die Polizei mittlerweile auch. Nützlich können sie auch im Zivil- [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf der CeBIT in Hannover war es in diesem Jahr ein echter Hingucker: Ein kleiner Quadrokopter, der durch die Messehalle fliegt und 3D-Bilder an einen Monitor ausgibt. Auch Fernsehstationen beginnen, diese unbemannten Bildlieferanten zu nutzen, wie dieses Video zeigt:
<p>
<iframe width="504" height="283" src="http://www.youtube.com/embed/nSMflN14MHE" frameborder="0" allowfullscreen></iframe>
<p>
Militärs setzen diese Dinger schon lange ein, die Polizei mittlerweile auch. Nützlich können sie auch im Zivil- und Katastrophenschutz sein, aber wie immer, sind auch ganz andere Szenarien denkbar - bis hin zum Überwachungsstaat. Die Dinger werden inzwischen immer billiger und werden bald für zivile Nutzer erschwinglich, und dann haben wir ein Heer von Freizeit-Paparazzis, denen die Provatspäre und der Datenschutz schnuppe ist. Da kommt eine dicke Diskussion auf uns zu: Wer darf diese Dinger nutzen - und wozu?</p>
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		<title>Wie das so mit der Wirtschaft läuft</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Nov 2011 12:32:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rolf</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Nämlich genau so:

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			<content:encoded><![CDATA[<p>Nämlich genau so:</p>
<p><iframe width="504" height="294" src="http://www.youtube.com/embed/iq3se1MShiI" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
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		<title>Facebook-Selbstversuch - gescheitert?</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Nov 2011 19:29:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rolf</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Wahrscheinlich geht es vielen Bloggern so wie mir. Sie melden sich auf facebook an, gewinnen innerhalb von ein paar Tagen 99 Freunde und merken, dass sie auf Larifari-Postings viel mehr Kommentare bekommen als auf ihre eigenen Blog-Einträge. So ist es auch mir ergangen, was man auch dem Datum des letzten Eintrags entnehmen kann (16. August [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wahrscheinlich geht es vielen Bloggern so wie mir. Sie melden sich auf facebook an, gewinnen innerhalb von ein paar Tagen 99 Freunde und merken, dass sie auf Larifari-Postings viel mehr Kommentare bekommen als auf ihre eigenen Blog-Einträge. So ist es auch mir ergangen, was man auch dem Datum des letzten Eintrags entnehmen kann (16. August 2011). <img class="alignnone size-medium wp-image-2096" title="300671_2426303506155_1508560139_32501683_971042647_n" src="http://mmmblog.de/wp/wp-content/uploads/2011/11/300671_2426303506155_1508560139_32501683_971042647_n-300x230.jpg" alt="" hspace="10" vspace="10" width="300" height="230" align="left" /> Natürlich hat mein Blog keine große Leserschaft, und auf fb wird es einem leicht gemacht, mal schnell auf eine URL zu verweisen und diesen Verweis mit einem kurzen Kommentar zu versehen, der sofort für alle sichtbar ist. Da sind Blogs, die auf WordPress basieren, eindeutig im Nachteil. Doch ich muss gestehen: fb macht mich nicht mehr sonderlich an. Zu 95 Prozent werden da nette Witzchen, Karikaturen und Privatfotos ausgetauscht, ohne die man notfalls auch leben kann. Nur ein einziges mal hat sich auf fb eine ernsthafte Diskussion entwickelt.</p>
<p><span id="more-2095"></span></p>
<p>Es ging um den Maler <strong>Werner Peiner</strong> (* 20. Juli 1897 in Düsseldorf ; † 19. August in Leichlingen) , der als Künstler in der Zeit des Nationalsozialismus zu Ehren kam. Hitler soll den Landschaftsmaler als &#8220;gottbegnadet&#8221; bezeichnet haben.</p>
<p>Die Gemeinde Schleiden-Gemünd plant für den Sommer 2012 eine Ausstellung.</p>
<p>Dagegen regt sich natürlich Protest - auch auf fb. Und da kommt folgender Kommentarthread zustande: M.B.:&#8221;Ich finde diese Aktion ehrlich gesagt nicht so gut. Gerade weil es Sache der Nazis war, gegen unliebsame Kunst zu hetzen und sie aus Museen und Ausstellungen zu verbannen. Wenn man heute das gleiche mit einem den Nazis nahestehenden Künstler macht, kann ich da keinen intellektuellen Fortschritt erkennen.&#8221;</p>
<p>T.M.:&#8221;Ja - und Nein. Eigentlich spricht nichts dagegen, diese Bilder vorzuführen. Aber in angemessenem Rahmen und adäquat begleitet, bitte&#8230; Hätte Dr. Dieter Pesch als Kurator des Kunstforums sich zu einer Zusammenarbeit mit -beispielsweise- der &#8220;Ordensburg&#8221; Vogelsang und dem NS-Zentrum Köln entschieden, würde sich wohl kein Mensch darüber aufregen. Aber den willfähigen Nazi-Maler Peiner lediglich als &#8220;Maler der Eifel&#8221; vorzustellen, ist mehr als peinlich. Zudem - und das ist zugegebenermaßen jetzt nur eine Annahme - wird die Ausstellung im Kunstforum dadurch eine Pilgerstätte für die ewig gestrigen Horden. - Naja, einige von denen habens ja nicht weit. Die können nach ihren Wehrsportübungen in den Eifelwäldern gleich ein wenig für ihre ideologische Bildung tun.&#8221;</p>
<p>M.B.:&#8221;Glaubst Du, der durchschnittliche Neo-Nazi von heute ist sonderlich kunstinteressiert? Da habe ich doch irgendwie arge Zweifel. Und selbst wenn solche Leute in die Ausstellung kommen sollten, wo ist das Problem. Solange man in Deutschland nicht straffällig wird, hat man doch das Recht, sich frei zu bewegen, oder? Davon abgesehen kann man doch schlecht am Eingang eine Gewissenskontrolle vornehmen. Woher soll ich wissen, dass unter den Besuchern einer bestimmten Veranstaltung nicht auch noch unerkannte Mörder und Kinderschänder sind? Man kann den Leuten ja nicht ins Gehirn schauen.&#8221;</p>
<p>T.M.:&#8221;Genau! Und überhaupt: Wehrsportübungen sollte man fördern, dienen sie doch lediglich der körperlichen Ertüchtigung von ansonsten abgeschlafften, orientierungslosen jungen Menschen! Strammgestanden!!! Jawollllll&#8230;.<br />
Korrigiere mich gerne, wenn ich falsch liege: Aber ich gehe mal davon aus, Du hast keine Erfahrung mit Neo-Nazis!?! Sondern Du käust hier wieder, was Du irgendwo einmal gelesen hast. Im Ernst, - es gibt keine NEO-Nazis als solche. Das muss man erst mal verinnerlichen. Dann hören auch die ganzen fruchtlosen Diskussionen auf. Schileßlich sind darunter durchaus einige, die denken können. Und reden&#8230;. Das macht sie gefährlich. Und wenn die Leute dorthin pilgern, so geht es sicherlich nicht um die &#8220;Kunst&#8221;, sondern eher um die Reliquien eines vom &#8220;GröFaz&#8221; als &#8220;gottbegnadet&#8221; gelobten&#8230; Wie gesagt, - und von Dir nicht aufgenommen: Es geht nicht darum, EINE Ausstellung zu verbieten. Sondern es geht darum, dass eine derartige Ausstellung in einem der Ideologie entsprechend angemessenem Rahmen gezeigt wird&#8230;&#8221;</p>
<p>M.B.:&#8221;Wenn die Bilder keine ideologischen Inhalte haben, sehe ich nicht ein, warum sie ideologisch präsentiert werden müssen. Wenn Musik von Gesualdo gespielt wird, muss ja nicht auch jedesmal erwähnt werden, dass Gesualdo seine Frau umgebracht hat. Weil das die Musik an sich weder besser noch schlechter macht.&#8221;</p>
<p>M.B.: &#8220;Ich sehe auch nicht ein, warum &#8220;intelligente&#8221; Neonazis gefährlich sein sollten. Doch höchstens für dumme Menschen. Und dann liegt das Problem bei der Dummheit dieser Menschen, nicht bei der Intelligenz der Neonazis.&#8221;</p>
<p>A.K.: &#8220;&#8221;Intelligente Nazis&#8221; – ist das nicht ein Widerspruch in sich? Ein intelligenter Mensch kann m.E. kein Nazi sein.&#8221;</p>
<p>T.M.: &#8220;.tja&#8230;sollte man eigentlich denken&#8230; Aber, da man dort schnelle Karriere machen kann, gibt es da schon den einen oder anderen, der wider besseres Wissen Haß und Intoleranz predigt!&#8221;</p>
<p>R. D.: &#8220;Intelligente Nazis: ja, gibt es. Intelligenz hat nichts mit Empathie etc. zu tun. Josef Göbbels war alles andere als blöd. Man mache es sich nicht zu einfach.&#8221;</p>
<p>R. W.: &#8220;Endlich mal der Ansatz einer ernsthaften Diskussion auf fb. Natürlich gibt es intelligente und eloquente Nazis. Das hat nichts mit Moral oder Emphatie zu tun, wie Rolf D. richtig bemerkt. Die Antwort kann nur lauten: Bildung, Bildung, Bildung. Da kommt es gerade richtig, dass der Bund allen Eltern 100 Euro im Monat verspricht, wenn sie auf ihren künftigen Rechtsanspruch auf einen Kita-Platz verzichten. Das werden bildungsferne Schichten gerne kassieren - und heraus kommt eine chancenlose Brut, die mit glänzenden Augen den Worten der neuen Verführer lauscht.&#8221;</p>
<p>T.M ist Thomas Mentzel, ist einer der Organisatoren des Protests gegen die geplante Ausstellung. Er hat mir erlaubt, seinen Namen zu nennen und mich darauf hingewiesen, dass das oben abgebildete Plakat von ihm stammt und er ein Copyright darauf hat. Diesen Hinweis hole ich hiermit nach und entschuldige mich für dieses Versäumnis.</p>
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		<title>Facebook - ein Selbstversuch</title>
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		<pubDate>Tue, 16 Aug 2011 19:38:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rolf</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[ Von George Clooney wird gesagt, er wolle sich lieber von einem Arzt mit einer eiskalten Hand die Prostata abtasten lassen als sich auf fb anzumelden. Ich kann den Mann verstehen, er hätte vermutlich in den ersten Minuten eine Viertelmillion Freundschaftsanfragen - dabei will der Mann einfach nur seine Ruhe haben. Gottlob wird mir so [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-medium wp-image-2084" title="516253_r_b_by_gerd-altmann_pixeliode" src="http://mmmblog.de/wp/wp-content/uploads/2011/07/516253_r_b_by_gerd-altmann_pixeliode-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" hspace="10" /> Von George Clooney wird gesagt, er wolle sich lieber von einem Arzt mit einer eiskalten Hand die Prostata abtasten lassen als sich auf fb anzumelden. Ich kann den Mann verstehen, er hätte vermutlich in den ersten Minuten eine Viertelmillion Freundschaftsanfragen - dabei will der Mann einfach nur seine Ruhe haben. Gottlob wird mir so etwas nicht passieren. Mein Motiv, mich auf fb anzumelden, war etwas anders. Mein <a href="http://www.dw-world.de/german">Arbeitgeber </a> hat einen für meine Begriffe sehr guten Web-Auftritt: Nicht so schnell und aktuell wie Spiegel Online, dafür aber hintergründiger und analytischer - und das in 30 Sprachen. Allein das impliziert schon, dass unser Blick etwas weiter über den Tellerrand hinausgeht als bei anderen deutschen Nachrichtenportalen (und z. B. der Tod von Bernd Klüver nicht unbedingt ein Thema ist, was uns vom Hocker reißt) - und deshalb etwas Reklame in fb verträgt.</p>
<p>Das ist nun einige Wochen her, und ich bin etwas enttäuscht. <span id="more-2083"></span>Inzwischen habe ich zwar über 50 &#8220;Freunde&#8221;, habe alte Kontakte aufgefrischt, sie reichen bis nach Portugal, Brasilien, Costa Rica und Kalifornien, aber die Effekte eines social networks erscheinen mir doch sehr begrenzt. In der Theorie potenziert sich die Zahl der Kontakte und damit der Nutzen eines Netzwerks, obwohl die Zahl der Nutzer nur linear ansteigt. Andersrum: Mit jedem neuen &#8220;Freund&#8221; erhöht sich die Zahl der prinzipiell erreichbaren Nutzer nicht linerar, sondern exponentiell.</p>
<p>Das lässt Netzwerke schnell explodieren, wenn die kritische Masse erreicht wird. Als das Telefon erfunden wurde, war es völlig rational, sich ein solches Gerät n i c h t anzuschaffen. Wenn Du der Erste bist - wer soll Dich anrufen, wen willst Du anrufen? Gottlob gab es auch schon damals einige &#8220;early adoptors&#8221;, die sich eben nicht rational verhalten und damit dem Medium zum Durchbruch verholfen haben. Mit Skype und Facebook ist das heute nicht anders - aber bringt das wirklich einen sozialen Quantensprung? Klar, es kommen spontane Events zustande, wenn sich genügend Leute finden. Klar, Unternehmen lösen einen shitstorm aus, wenn sie Fehler machen und sich dann noch in der öffentlichen Kommunikation dielettantisch verhalten. Klar, Empfehlungen von fb-Freunden glaubt man eher als bunten Werbeprospekten. Aber eine neue Dimension der Kommunikation und des Zusammenlebens kann ich nicht erkennen.</p>
<p>Wohl aber kann jeder sehen, welche Interessen der jeweils andere hat. Der eine promotet europäischen Wein in den USA, der andere schottischen Whisky in Deutschland. Der dritte postet die Spielstände seiner diversen Online-Spiele - verräterischerweise während seiner Arbeitszeit. Gemeinsame Berührungspunkte gibt es kaum. Viele setzen interessante Links zu wichtigen Themen - doch eine Diskussion darüber will sich nicht entwickeln, die Kommentare bleiben kurz und flach wie das Kurzpassspiel des FC Barcelona, ohne Raumgewinn.</p>
<p>Nur Facebook generiert daraus einen gigantischen Mehrwert. Ich habe als Hobbies Wandern und Jazz angegeben, seitdem bekomme ich Werbung für den einen oder anderen Wanderurlaub oder Angebote über ein Pauschalarrangement in Städten mit Jazz-Festivals. Was brauch&#8217; ich das? Wozu brauch&#8217; ich facebook?</p>
<p>Foto: Gerd Altmann/pixelio.de</p>
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		<title>Nahrungsmittelspekulation - gut erklärt</title>
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		<pubDate>Fri, 29 Jul 2011 10:25:22 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Teures Ol, teures Saatgut, teurer Dünger und schlechtes Wetter erklären nur einen kleinen Teil der exorbitanten Preissteigerungen. Wer wissen will, was wirklich läuft, sollte siebeneinhalb Minuten in dieses Video investieren:


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			<content:encoded><![CDATA[<p>Teures Ol, teures Saatgut, teurer Dünger und schlechtes Wetter erklären nur einen kleinen Teil der exorbitanten Preissteigerungen. Wer wissen will, was wirklich läuft, sollte siebeneinhalb Minuten in dieses Video investieren:</p>
<p><iframe width="560" height="349" src="http://www.youtube.com/embed/mqxNMBFZKOU" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p></p>
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		<title>Hier spricht der Wurzelsepp</title>
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		<pubDate>Wed, 27 Jul 2011 19:34:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rolf</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Hans-Werner Sinn ist Präsident des Münchener Ifo-Instituts und in meinen Augen der Wurzelsepp des Turbo-Kapitalismus. Mit anderen Worten: Besonders symphatisch ist er mir nicht, seine glühenden Plädoyers für die längst überholte Angebotstheorie langweilen mich. Aber bisweilen muss man ihm zustimmen. Jetzt hat er in der Wirtschaftswoche einen Kommentar veröffentlicht: &#8220;Die griechische Tragödie&#8221;. Ich hätte eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hans-Werner Sinn ist Präsident des Münchener Ifo-Instituts und in meinen Augen der Wurzelsepp des Turbo-Kapitalismus. Mit anderen Worten: Besonders symphatisch ist er mir nicht, seine glühenden Plädoyers für die längst überholte Angebotstheorie langweilen mich. Aber bisweilen muss man ihm zustimmen. Jetzt hat er in der Wirtschaftswoche einen Kommentar veröffentlicht: &#8220;Die griechische Tragödie&#8221;. Ich hätte eine andere Überschrift gewählt: &#8220;Bundesknopfleiste hat nichts begriffen und lässt sich von französischem Suppenkasper am Nasenring durch die Manege ziehen&#8221;. Klar, viel zu lang. Aber wenn Sinn Sinn macht, dann hier:</p>
<p><span id="more-2064"></span></p>
<p>&#8220;Die Europäische Währungsunion steckt in einer tiefen Zahlungsbilanzkrise. Eine Kapitalflucht aus Irland und riesige Leistungsbilanzdefizite in Griechenland, Portugal und teilweise auch Spanien wurden in den letzten drei Jahren mit der Druckerpresse der EZB finanziert, über 100 Milliarden Euro pro Jahr. Da der EZB die Puste ausgeht, muss die Staatengemeinschaft nun mit Krediten helfen. Die französischen Banken, die in Griechenland am stärksten involviert sind, bedrängen die Staaten der Euro-Zone, allen voran Deutschland, die Staatsschulden der Griechen an ihrer Stelle zu übernehmen. Und sie haben Erfolg. Schon vor einem Jahr wurde auf ihr Drängen hin ein Rettungspaket von 110 Milliarden Euro für Griechenland beschlossen.</p>
<p>Nun will man den griechischen Lebensstandard sichern und verlangt bis 2014 weitere 120 Milliarden Euro, um die Rückzahlung der in den nächsten drei Jahren auslaufenden Staatspapiere Griechenlands sicherzustellen. [...] Auch wenn zwischendrin ein Zinsrisiko verbleibt, das die Rating-Agenturen irritiert, ist das ein Modell zur Erzeugung von Windfall Profits bei den Banken mit dem Geld der Steuerzahler, denn Griechenland ist schon seit einem Jahr pleite.</p>
<p>Viel schlimmer ist freilich, dass Griechenland nicht wettbewerbsfähig ist. Unter dem Euro hat der Staat sich extrem verschuldet und damit die Löhne und Preise überteuert. Das Leistungsbilanzdefizit lag zuletzt bei 10,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP). Der gesamtwirtschaftliche Konsum überstieg das Volkseinkommen um 16,5 Prozent.</p>
<p>Um dieses Problem zu lösen, muss Griechenland um 20 bis 30 Prozent billiger werden. Es muss eine innere oder äußere Abwertung akzeptieren. Daran führt kein Weg vorbei. Versucht Griechenland die innere Abwertung im Euro-Raum, gibt es ein Hauen und Stechen, weil Millionen von Löhnen und Güterpreisen gesenkt werden müssen. Außerdem werden viele Firmen der Realwirtschaft in den Konkurs getrieben, weil die Preise ihrer Immobilien fallen, während die Bankschulden bleiben. Es ist ähnlich wie in Deutschland unter Brüning, der sparen musste, weil der Dawes- und Young-Plan die Abwertung verboten hatten. Deutschlands Preise fielen von 1929 bis 1933 um 23 Prozent, die Löhne sanken um etwa 30 Prozent. Das Land wurde an den Rand des Bürgerkrieges getrieben. Politiker, die glauben, Griechenland könne durch einen Sparkurs gesunden, unterschätzen die Gefahren, und Politiker die glauben, Griechenland ließe sich mit neuem Geld wettbewerbsfähig machen, übersehen, dass das Geld den Anpassungsdruck nimmt und das Leistungsbilanzdefizit aufrecht erhält, was unweigerlich in die Transferunion führt.</p>
<p>Letztlich ist es besser für alle Beteiligten, insbesondere auch für Griechenland, wenn das Land temporär austritt. Dann kann es abwerten, wieder wettbewerbsfähig werden und später zu einem veränderten Wechselkurs wieder eintreten. Statt Millionen von Preisen und Löhnen zu senken, braucht man nur einen einzigen Preis, nämlich den Wechselkurs, zu ändern. Außerdem sind die Firmen der Realwirtschaft aus dem Schneider, weil ihre Schulden bei griechischen Banken auch abgewertet würden.</p>
<p>Nur die Auslandsschulden werden relativ zum Sozialprodukt größer. Aber das ist bei einer inneren Abwertung durch Kürzung von Löhnen und Preisen genauso. Einen Gutteil der Schulden muss man Griechenland in jedem Fall erlassen. Dann muss der französische Staat seine Banken eben selbst retten. Er wird das verkraften.</p>
<p>Bei einem Austritt aus der Währungsunion und offenen Abwertung würde zwar ein Bank-Run die Banken in die Insolvenz treiben, aber auch das wäre bei einer inneren Abwertung nicht viel anders, weil viele der Bankkunden Pleite gingen und ihre Schulden nicht zurückzahlen würden. Die Banken muss man so oder so unterstützen oder verkaufen. Es geht letztlich um die Frage, ob man nur die Bankbilanzen verbrennen will oder auch noch die Bankgebäude dazu. Allzu lange wird sich die Politik um diese Erkenntnis nicht mehr herumdrücken können.&#8221;</p>
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		<title>Abwerbung auf amerikanisch</title>
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		<pubDate>Wed, 27 Jul 2011 13:20:59 +0000</pubDate>
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Wenn ich das richtig verstanden habe, will uns Google auf Youtube Facebook ausreden, oder was?
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<p>Wenn ich das richtig verstanden habe, will uns Google auf Youtube Facebook ausreden, oder was?</p>
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		<title>Euro: Wie repariert man eine Fehlkonstruktion?</title>
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		<pubDate>Wed, 13 Jul 2011 08:20:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rolf</dc:creator>
		
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Wenn sich ein Produkt als Fehlkonstruktion erweist, nimmt man es vom Band und beseitigt die Konstruktionsmängel. Das geht auch mit der Europäischen Währungsunion.
Die Europäische Währungsunion in ihrer jetzigen Form war von Anfang an eine Fehlkonstruktion. Zwar war ihren Schöpfern klar, dass ein einheitlicher Währungsraum nur in Volkswirtschaften mit annähernd gleicher Leistungskraft funktionieren kann - doch [...]]]></description>
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<p><strong>Wenn sich ein Produkt als Fehlkonstruktion erweist, nimmt man es vom Band und beseitigt die Konstruktionsmängel. Das geht auch mit der Europäischen Währungsunion.</strong><span id="more-2034"></span></p>
<p>Die Europäische Währungsunion in ihrer jetzigen Form war von Anfang an eine Fehlkonstruktion. Zwar war ihren Schöpfern klar, dass ein einheitlicher Währungsraum nur in Volkswirtschaften mit annähernd gleicher Leistungskraft funktionieren kann - doch die Konvergenzkriterien, die sie genau aus diesem Grund für den Beitritt zum Währungsclub entwickelt hatten, waren ungenügend und damit untauglich. Denn diese Kriterien aus dem Vertrag von Maastricht waren willkürlich ausgewählt, und sie bezogen sich nur auf die Teuerungsrate, den langfristigen Zinssatz, die jährliche Neuverschuldung und den Gesamtschuldenstand eines Beitrittskandidaten.</p>
<p>Damit war die Fehlentwicklung programmiert. Denn das gab den mediterranen Weichwährungsländern die Gelegenheit, eine Punktlandung hinzulegen: Zum Zeitpunkt des Beitritts hatten sie die Kriterien annähernd erfüllt, bei manchen wurde ein Auge zugedrückt, mindestens ein Land hat massiv getrickst - Hauptsache, man war dabei, und anschließend konnte der alte Schlendrian wieder einkehren.</p>
<p>Schlimmer aber ist, dass diese Konvergenzkriterien nichts über die strukturellen Stärken und Schwächen eines Landes aussagen - und erst recht nichts über seine Wettbewerbsfähigkeit im internationalen Vergleich. Sicher: Solche Faktoren sind schwer zu quantifizieren, man kann sie schlecht in einen Index quetschen. Aber sie hätten in irgendeiner Form zur Beurteilung herangezogen werden müssen, um zu entscheiden, ob ein Land für den Euro taugt oder nicht.</p>
<p><strong>Ins Knie geschossen</strong></p>
<p>So aber haben strukturschwache und nicht wettbewerbsfähige Länder einen Platz in der Währungsunion erhalten - und sich selbst damit keinen Gefallen getan. Im Gegenteil. Zwar hat der Euro ihnen anfänglich die günstigen Zinsen der nördlichen Nachbarn eingebracht und einen kleinen Boom ausgelöst - langfristig aber haben sie sich selbst geschadet. Denn je länger die Währungsunion bestand, desto offensichtlicher wurden die Strukturschwächen dieser Länder, desto größer wurde der Abstand zu den Produktivitätsfortschritten der disziplinierteren nördlichen Euroländer. Früher wäre die Sache nicht weiter tragisch gewesen - man hätte die griechische Drachme und den portugiesischen Escudo, wie früher auch, in mehreren verträglichen Schritten abwerten können - was heute nicht mehr geht, weil die Währung Euro heißt.</p>
<p>Die Politik ist nicht bereit, diesen Konstruktionsfehler einzugestehen. Sie doktert an den Symptomen herum, verzettelt sich auf Nebenkriegsschauplätzen wie den der Ratingagenturen, erkauft sich Zeit mit Hilfspaketen, errichtet Dauerbaustellen - ohne den eigentlichen Konstruktionsfehler anzugehen. Dabei wäre eine Neukonstruktion der Währungsunion durchaus möglich - freilich nur mit entschlossenen und radikalen Maßnahmen. Erstens: Die Gläubiger müssten einen Schuldenschnitt über sich ergehen lassen. Das Argument, damit würden Griechenland und Portugal vom Kapitalmarkt abgeschnitten, zieht nicht, weil sie dort ohnehin keinen grünen Heller mehr bekommen. Das Bankensystem würde auch nicht kollabieren, weil die meisten Institute ihre Risiken längst verkauft haben - an die Europäische Zentralbank.</p>
<p><strong>Portugal und Griechenland herauskaufen</strong></p>
<p>Und der Virus muss auch durchaus nicht auf Länder wie Spanien, Irland oder Italien überspringen, wenn den Kapitalmärkten von Anfang an klar gemacht wird, wozu diese Maßnahme gedacht ist. Nämlich zweitens: Richtig Geld in die Hand zu nehmen, um Portugal und Griechenland aus dem Euro herauszukaufen, sprich: den in zehn Jahren aufgestauten Abwertungsdruck, der sich notwendigerweise bei der Wiedereinführung von Drachme und Escudo entladen wird, finanziell abzufedern.</p>
<p>Übrig bliebe eine weitgehend gesunde und gestärkte Währungsunion, die dann unbedingt in einem dritten Schritt eine supranationale Institution aus der Taufe heben müsste, die Euro-Anleihen begibt. Diese würden sich am durchschnittlichen Zinssatz der verbliebenen Euroländer orientieren. &#8220;Wir hätten eine echte Schuldenbremse&#8221;, sagt zum Beispiel EZB-Direktoriumsmitglied Lorenzo Bini Smaghi dazu. Denn wenn ein Land mit seinen Schulden dann an seine Grenzen stößt, muss es entweder eine Konsolidierung einleiten oder den Europäischen Stabilitätsmechanismus darum bitten, die Lücke zu finanzieren. Das würde dann mit strengen Auflagen versehen. Für eine Euro-Anleihe müsste man freilich dem deutschen Finanzminister den Zahn ziehen, er könne ewig zu den günstigen deutschen Zinsen Schulden machen.</p>
<p>Foto: Gerd Altmann / AllSilhouettes.com / pixelio.de</p>
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