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	<title>Medien Märkte Moneten</title>
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	<pubDate>Fri, 03 Sep 2010 16:28:50 +0000</pubDate>
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		<title>Qual der Wahl</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Sep 2010 21:13:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rolf</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Seit Wochen liegt mir meine Frau in den Ohren, wir sollten doch den Stromanbieter wechseln, da könne man sich reich sparen. Na ja, nicht ganz, aber 300 bis 400 Euro auf&#8217;s Jahr gerechnet wären schon drin, meint sie. Also habe ich mal einen der reichlich im Internet vorhandenen Vergleichsrechner angeworfen, und da kamen immerhin Preisdifferenzen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit Wochen liegt mir meine Frau in den Ohren, wir sollten doch den Stromanbieter wechseln, da könne man sich reich sparen. Na ja, nicht ganz, aber 300 bis 400 Euro auf&#8217;s Jahr gerechnet wären schon drin, meint sie. Also habe ich mal einen der reichlich im Internet vorhandenen Vergleichsrechner angeworfen, und da kamen immerhin Preisdifferenzen von bis zu 255 Euro raus. Allerdings waren einige Haken dabei: Da wurde zum Beispiel ein Neukundenrabatt eingerechnet, der erst nach zwölf Monaten gutgeschrieben wird, während die Preisgarantie (Das Versprechen, den Preis nicht zu erhöhen) zum 31. 12. 2010 ausläuft.
<div class="mceTemp" style="text-align: left;">
<dl id="attachment_1465" class="wp-caption alignleft" style="width: 360px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://mmmblog.de/wp/wp-content/uploads/2010/09/strommast_by_kurt-michel_pixeliode1.jpg"><img class="size-full wp-image-1465" title="strommast_by_kurt-michel_pixeliode1" src="http://mmmblog.de/wp/wp-content/uploads/2010/09/strommast_by_kurt-michel_pixeliode1.jpg" alt="Foto: Kurt Michel / pixelio.de" width="350" height="233" align="left" /></a></dt>
<dd class="wp-caption-dd">Foto: Kurt Michel / pixelio.de</dd>
</dl>
</div>
<p>Aus der unendlichen Vielfalt der Angebote habe ich mir dann einen kleinen Krauter aus Magdeburg herausgesucht, der zwar nur eine Ersparnis von 70 Euro im Jahr bringt, dafür aber 100 Prozent Ökostrom garantiert. Der Wechsel war in fünf Minuten online erledigt, der neue Anbieter kümmert sich um die Kündigung beim alten Versorger. Wenn sich der als schlechter Verlierer erweist, muss ich schlimmstenfalls noch einmal separat mit Unterschrift kündigen.<br />
Das mit der Preistransparenz für die Verbraucher scheint im Strommarkt nur in Ansätzen vorhanden zu sein: es gibt zu viele Häkchen, Fußnoten und Sternchen mit versteckten Klauseln. Und das mit der kognitiven Dissonanz funktioniert deshalb auch nicht so richtig. Ich bin viel zu unsicher, um mein neues Baby mit Zähnen und Klauen zu verteidigen. Einziger Fortschritt: Ich habe bald 100prozentigen Ökostrom. Ob der grün ist, wenn er aus der Steckdose kommt?</p>
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		<title>Kognitive Dissonanz</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Aug 2010 19:19:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rolf</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Was ich vor einigen Tagen über die Preistransparenz der Verbraucher geschrieben habe, ist zwar ganz nett, muss aber auch irgendwann zu einem konkreten Nutzen führen. Und den habe ich gehabt, bilde ich mir ein. Die Fahrzeuge, die ich im Auge hatte, sollten alle so um die 17.000 Euro kosten. Wenn man genug Zeit hat, kann [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://mmmblog.de/wp/wp-content/uploads/2010/08/twingo.jpg" alt="" title="twingo" width="315" height="236" align="left" hspace="10" vspace="10" />Was ich vor einigen Tagen über die Preistransparenz der Verbraucher geschrieben habe, ist zwar ganz nett, muss aber auch irgendwann zu einem konkreten Nutzen führen. Und den habe ich gehabt, bilde ich mir ein. Die Fahrzeuge, die ich im Auge hatte, sollten alle so um die 17.000 Euro kosten. Wenn man genug Zeit hat, kann man zwischen drei Händlern herumtitschen und sie mit dem jeweiligen Angebot des anderen konfrontieren, was locker eine Ersparnis von 3000 Euro bringt. Und das, obwohl mir meine Frau nach Aufenthalten in Tunesien, Ägypten und der Türkei bescheinigt hat, dass ich überhaupt kein Talent zum Handeln im Sinne von Feilschen hätte. <span id="more-1448"></span></p>
<p>Was sicherlich auch stimmt. Denn ich bin auch heute noch der Überzeugung, dass Händler in islamischen Ländern mit deutschen Touristen zehn mal mehr Umsatz machen würden, wenn sie sich beherrschen und die Schnauze halten würden, bis die potentiellen Käufer von selbst auf den Verkäufer zugehen. Der politische Geisterfahrer Thilo Sarrazin wird das vermutlich für einen genetischen Defekt der maghrebinischen Bevölkerung halten, aber dem ist ohnehin nicht mehr zu helfen. </p>
<p>Wo war ich? Ach ja, zum Schluss bei zwei gleichwertigen Fahrzeugen zum gleichen Preis. Dann muss man sich entscheiden. Und wenn man das getan hat, dann kommt unweigerlich das, was die Psychologen die kognitive Dissonanz nennen. Wenn ein Mensch gleich wenig Informationen von einer Alternative hat und sich dann für eine der beiden Möglichkeiten entscheiden muss, beginnt er hinterher, Gründe für seine im Grunde irrationale Entscheidung zu sammeln. Und nur deshalb schreibe ich diesen Post, fällt mir gerade auf. Schließlich muss ich mein neues Baby jetzt mit allen Zähnen und Klauen verteidigen, gegen alle Besserwisser. Und von denen gibt es viele in Deutschland, gerade wenn es um Autos geht. Und besonders, wenn man diese Experten an der Theke antrifft.</p>
<p>Was soll&#8217;s, die Entscheidung ist gefallen. Jetzt haben wir also Abschied genommen von unserem Renault Twingo, der uns sechs Jahre lang treue Dienste geleistet hat. Der bis auf seine gelegentlich verrückt spielende Elektrik immer gut funktionierte. Und der alle Frauen dieser Welt mit seinem Kindchenschema, den runden Formen und den übergroßen Baby-Augen dahinschmelzen ließ. Der Neue Twingo ist so hässlich wie alle Design-Eskapaden von Peugeot zusammengenommen, und man kriegt ihn noch nicht einmal mit Faltschiebedach, jenem Teil, das beim alten Twingo für wenig Geld so etwas von Cabrio-Feeling aufkommen ließ. Die Renault-Designer haben sich selbst ins Knie geschossen. Frauen sind beim Autokauf eine starke Nachfragemacht - das hat den alten Twingo zum Schlager gemacht und wird den Nachfolger vermutlich zum Flop werden lassen. </p>
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		<title>Nur noch fünf Jahre</title>
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		<pubDate>Sat, 28 Aug 2010 14:12:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rolf</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Medien]]></category>

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		<description><![CDATA[ New York im September 2000: Beim Millenniumsgipfel der Vereinten Nationen ruft UN-Generalsekretär Kofi Annan zum gemeinsamen Kampf gegen Armut auf. Die Internationale Gemeinschaft folgt dem Appell, beschließt einen konkreten Maßnahmenkatalog bis 2015. Es ist die offizielle Geburtsstunde der acht Millenniumsziele – die in Deutschland allerdings kaum jemand kennt. Erst wenn man das erste und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.un-kampagne.de/"><img title="millenniumdeutsch" src="http://mmmblog.de/wp/wp-content/uploads/2010/08/millenniumdeutsch.jpg" alt="" hspace="10" vspace="10" width="247" height="163" align="left" /> </a>New York im September 2000: Beim Millenniumsgipfel der Vereinten Nationen ruft UN-Generalsekretär Kofi Annan zum gemeinsamen Kampf gegen Armut auf. Die Internationale Gemeinschaft folgt dem Appell, beschließt einen konkreten Maßnahmenkatalog bis 2015. Es ist die offizielle Geburtsstunde der acht Millenniumsziele – die in Deutschland allerdings kaum jemand kennt. Erst wenn man das erste und wichtigste der acht Ziele nennt, nämlich die Zahl der Armen in der Welt zu halbieren, macht es bei den meisten Menschen Klick: &#8220;Da war doch was?&#8221;</p>
<p>Ich glaube nicht, dass diese Ziele erreicht werden können, zumal schon zwei Drittel der Zeit verronnen sind. Die größten Fortschritte sind meines Wissens in der Armutsbekämpfung erzielt worden, allerdings regional sehr unterschiedlich. Asien hat die größten Fortschritte gemacht. Insbesondere China hat es geschafft, rund 300 Millionen Menschen aus der Armut in Lohn und Brot zu bringen - laut Weltbank sogar 600 Millionen innerhalb der letzten 25 Jahre. Ich darf das sagen – meine Kollegin Danhong Zhang darf das im Deutschen Fernsehen aber noch lange nicht. Da fällt sofort die selbsternannte Achse des Guten über sie her und bezichtigt sie, die fünfte Kolonne der KP Chinas in Deutschland zu sein.</p>
<p><a href="http://www.dw-world.de/dw/0,,13741,00.html"><img class="alignnone size-full wp-image-1439" title="besserewelt1" src="http://mmmblog.de/wp/wp-content/uploads/2010/08/besserewelt1.jpg" alt="" width="500" height="70" /></a><br />
Wie dem auch sei, wer sich näher über die Millennium Development Goals oder auch kurz MDG&#8217;s informieren möchte, dem sei ein Special von DW-World empfohlen. Die Seite <a href="http://www.dw-world.de/dw/0,,13741,00.html"> &#8220;Countdown für eine bessere Welt&#8221; </a> ist toll aufgemacht und im besten Sinne multimedial. Da steckt sehr viel Arbeit und Mühe drin.<br />
Sehr gut aufgemacht und informativ ist auch die Seite der <a href="http://www.un-kampagne.de/"> deutschen Millenniumskampagne. </a></p>
<p><a href="http://www.un.org/millenniumgoals/"><img class="alignleft size-full wp-image-1426" title="mdgbanner" src="http://mmmblog.de/wp/wp-content/uploads/2010/08/mdgbanner.jpg" alt="" hspace="10" vspace="10" width="500" height="95" /></a><br />
Wer sich lieber beim Original informieren will, sollte sich die offizielle MDG-Seite der <a href="http://www.un.org/millenniumgoals/"> Vereinten Nationen </a> anschauen.</p>
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		<title>Das Ende</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Aug 2010 21:15:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rolf</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[
Hier ist das Ende des Internets.
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://web.archive.org/web/20021208085106/www.wortbestand.de/ende/finale.htm"><img src="http://mmmblog.de/wp/wp-content/uploads/2010/08/deadend.gif" alt="" title="deadend" width="50" height="75" class="alignnone size-medium wp-image-1420" /></a><br />
Hier ist das Ende des Internets.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Wie sich die Atomkraft-Lobby das Web-2.0 vorstellt</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Aug 2010 20:19:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rolf</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[ Auf der Webseite, die Gabi Frank vorgestellt hat, gibt es nur einen Button: Zustimmen oder mit Grauen abwenden. Die Zahl der Zustimmungen liegt deutlich unter der Zahl der Beschäftigten der vier Energieriesen E.ON, EnBW, RWE und Vattenfall Europe, die Deutschland beherrschen. Wahrscheinlich wurden sie noch nicht zur Zwangsabstimmung genötigt. Aber was nicht ist, kann [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://mmmblog.de/wp/wp-content/uploads/2010/08/screenshot001.jpg"><img src="http://mmmblog.de/wp/wp-content/uploads/2010/08/screenshot001.jpg" alt="" title="screenshot001" width="222" height="234" align="left" hspace="10" vspace="10" /></a> Auf der Webseite, die Gabi Frank vorgestellt hat, gibt es nur einen Button: Zustimmen oder mit Grauen abwenden. Die Zahl der Zustimmungen liegt deutlich unter der Zahl der Beschäftigten der vier Energieriesen E.ON, EnBW, RWE und Vattenfall Europe, die Deutschland beherrschen. Wahrscheinlich wurden sie noch nicht zur Zwangsabstimmung genötigt. Aber was nicht ist, kann ja noch werden, oder?</p>
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		<title>Social Web heißt: Mehr Demokratie wagen</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Aug 2010 19:07:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gabi Frank</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[-  ein Tipp für die Betreiber und Lobbyisten von Atomkraftwerken 
Heute notiert der W&#38;V Newsletter einen Störfall auf der brandneuen Website des Atomkraft-Bündnisses energiezukunft-fuer-deutschland.info  folgendermaßen: &#8220;Ein Facebook-Link auf der Website listet zwar über 400 Social-Media-Sympathisanten auf, der Like-Button führt aber nicht zu Facebook, sondern wieder zurück zur Kampagnen-Website - eine Navigation, die hoffen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>-  ein Tipp für die Betreiber und Lobbyisten von Atomkraftwerken </p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">Heute notiert der W&amp;V Newsletter einen Störfall auf der brandneuen Website des Atomkraft-Bündnisses <a href="http://www.energiezukunft-fuer-deutschland.info/">energiezukunft-fuer-deutschland.info </a> folgendermaßen: &#8220;Ein Facebook-Link auf der Website listet zwar über 400 Social-Media-Sympathisanten auf, der Like-Button führt aber nicht zu Facebook, sondern wieder zurück zur Kampagnen-Website - eine Navigation, die hoffen lässt, dass es in deutschen Kernkraftwerken strukturierter zugeht.“</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"> </p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">Das Problem wurde zwar mittlerweile behoben, aber auch ich kann mir einen Optimierungsvorschlag nicht verkneifen.</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"> </p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">Nach fünf Statements a la &#8220;Realistisch bleiben: Deutschland braucht weiter Kernenergie und Kohle“ kann ein &#8220;Ich-stimme-zu-Button&#8221; aktiviert werden. Mit einem zusätzlichen &#8220;Nein-ich stimme-nicht-zu&#8221;-Button könnte sicherlich der Traffic der Website deutlich erhöht werden - und die Betreiber des Bündnisses könnten zu wirklich realistischen Einschätzungen kommen.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Immer noch Entwicklungsland</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Aug 2010 15:18:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rolf</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Netzkultur]]></category>

		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>

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		<category><![CDATA[SocialMedia]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit mindestens zehn Jahren geistert das Wort E-Government durch die IT-Landschaft. Der Bund versteht unter &#8220;eGovernment&#8221; die &#8220;Nutzung elektronischer Informations- und Kommunikations-Technik (insbesondere des Internets) zur Einbeziehung des Kunden (Bürger, Unternehmen, andere Behörden, …) in das Handeln von Regierung und öffentlicher Verwaltung&#8221;. Doch da scheint Deutschland immer noch ein Entwicklungsland zu sein, wie folgende Pressemitteilung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit mindestens zehn Jahren geistert das Wort E-Government durch die IT-Landschaft. Der Bund versteht unter &#8220;eGovernment&#8221; die &#8220;Nutzung elektronischer Informations- und Kommunikations-Technik (insbesondere des Internets) zur Einbeziehung des Kunden (Bürger, Unternehmen, andere Behörden, …) in das Handeln von Regierung und öffentlicher Verwaltung&#8221;. Doch da scheint Deutschland immer noch ein Entwicklungsland zu sein, wie folgende Pressemitteilung der IT-Bertungsfirma Steria Mummert Consulting zeigt:</p>
<p>&#8220;Acht von zehn Mitarbeitern öffentlicher Verwaltungen gehen davon aus, dass sich mit Social Media Angeboten die Bürgerbeteiligung und Servicequalität in deutschen Behörden verbessern werden. Allerdings besteht bei der Zahl der Angebote im<br />
internationalen Vergleich noch erheblicher Nachholbedarf. Denn Bürgern und Unternehmen stehen hierzulande bisher deutlich weniger Online-Services zur Verfügung als anderen Europäern. Das haben Marktbeobachtungen von Steria Mummert Consulting gezeigt.</p>
<p>Im internationalen Vergleich schafft es Deutschland mit seinem Online-Angebot für Bürger nicht einmal unter die Top 20. Der Wunsch nach E-Partizipation steht jedoch im Raum: &#8220;Viele Bürger kritisieren,dass Entscheidungsprozesse in Politik und Verwaltung häufig zu wenig transparent sind, und haben das Gefühl, nicht mitreden zu können&#8221;, erklärt Christian Mohser von Steria Mummert Consulting.</p>
<p>Anregungen für erfolgreiche Web-2.0-Aktivitäten liefern vor allem skandinavische Länder. Sie kommunizieren mit den Bürgern nicht nur über Twitter, Blogs und Podcasts, sondern bieten außerdem zahlreiche Beteiligungsmöglichkeiten an. Dazu gehört die Möglichkeit, Internetpetitionen an die Gemeinde zu senden, sich bei Befragungen oder Online-Konsultationen einzubringen und Ratssitzungen im Internet zu verfolgen.&#8221;</p>
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		<title>Totale Preistransparenz?</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Aug 2010 20:16:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rolf</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Medien]]></category>

		<category><![CDATA[Moneten]]></category>

		<category><![CDATA[Märkte]]></category>

		<category><![CDATA[Kartelle]]></category>

		<category><![CDATA[Marktwirtschaft]]></category>

		<category><![CDATA[Preistransparenz]]></category>

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		<description><![CDATA[Folgende Meldung geisterte heute durch die Agenturen: &#8220;Die Kunden, die sich ein neues Auto leisten, werden immer älter. Mittlerweile beträgt das Durchschnittsalter des deutschen Neuwagenkäufers 50,8 Jahre. &#8220;Die Tendenz ist seit einigen Jahren steigend&#8221;, sagte Autoexperte Ferdinand Dudenhöffer zu den Ergebnissen einer neuen Studie seines Forschungsinstituts an der Universität Duisburg-Essen. Die Marke mit den ältesten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Folgende Meldung geisterte heute durch die Agenturen: &#8220;Die Kunden, die sich ein neues Auto leisten, werden immer älter. Mittlerweile beträgt das Durchschnittsalter des deutschen Neuwagenkäufers 50,8 Jahre. &#8220;Die Tendenz ist seit einigen Jahren steigend&#8221;, sagte Autoexperte Ferdinand Dudenhöffer zu den Ergebnissen einer neuen Studie seines Forschungsinstituts an der Universität Duisburg-Essen. Die Marke mit den ältesten Kunden ist demnach Jaguar mit einem Durchschnittsalter von 56,5 Jahren. An zweiter Stelle folgen Mercedes-Modelle, deren Käufer im Schnitt 56,1 Jahre alt sind.&#8221;</p>
<p>Völlig klar: Auch der Automarkt ist nur ein Spiegel unserer alternden Gesellschaft. Und ich muss zugeben: Nachdem unser Twingo mit neun Jahren noch gerade einmal den TÜV bestanden hat, sehen wir uns nach einer Alternative um. Zum Beispiel in der Mercedes A-Klasse. Womit ich das Durchschnittsalter von Mercedes-Käüfern vermutlich um 0.01 Jahre erhöhen würde. Das Äußere der A-Klasse erinnert an einen aufgepumpten Twingo, das Einsteigen wird einem durch die erhöhten Sitze altersgerecht erleichtert, und die erhöhte Sitzposition mit der guten Rundumsicht erinnert mich an die Zeiten, in denen ich als Student in den Semesterferien für einen Bonner Teppichhändler Perserteppiche in einem Ford Transit ausgeliefert habe.<br />
<br />
<img src="http://mmmblog.de/wp/wp-content/uploads/2010/08/autoaklasse.jpg" alt="" title="autoaklasse" width="260" height="180" hspace="10" vspace="10" align="left" /></p>
<p>Nun kaufe ich nicht alle Nase lang ein neues Auto - und deshalb habe ich eigentlich zum ersten Mal am eigenen Leib erfahren, wozu das Internet wirklich gut ist. Die Mechanismen der Marktwirtschaft sind seit Anno Pief hinreichend beschrieben. Eines dieser Gesetze lautet: Angebot und Nachfrage regeln den Preis. Das ist zwar richtig und hat ganze Heerscharen von Volkswirten zu Theorien und okonometrischen Modellen animiert. Doch diese Modelle setzten meistens voraus, dass bei den Verbrauchern Preistransparenz gegeben ist - eine völlig unrealistische Annahme. Vor den Zeiten des Internets hat es nie auch nur eine annähernde Waffengleichheit bei Anbietern und Verbrauchern gegeben,</p>
<p>Die Unternehmer wussten immer besser bescheid, wie sie ihre Kunden bescheißen konnten. Im Jahr 1905 zählte das damalige Reichsamt des Inneren 385 Kartelle über Preis- und Mengenabsprachen, die über 12.000 Betriebe umfassten. Da ging es nicht nur um Preise und Produktionsquoten, sondern auch um Absprachen über Absatzgebiete, Rabatte und Exporte. Nach dem ersten Weltkrieg schwoll die Zahl der wettbewerbsbeschränkenden Absprachen sogar auf über 3.500 an - Deutschland war das Kartellparadies schlechthin. Erst 1957 wurden hierzulande - gegen den beträchtlichen Widerstand der Industrie - Kartellgesetze eingeführt.</p>
<p>Doch das ist Schnee von gestern. Seit es Internet-Portale wie autoscout24.de oder mobile.de gibt, ist die Preistransparenz, zumindest für Gebrauchtwagen, annäherend gegeben. Neun von zehn in Deutschland angebotenen Gebrauchtwagen werden mittlerweile im Internet angeboten, ergab eine vom IT-Branchenverband Bitkom veröffentlichte Studie des CAR-Instituts der Universität Duisburg-Essen. Das heißt: Wer über eine komfortable Suchmaske das Modell seiner Wahl genau genug eingrenzt, bekommt ein umfassendes Angebot und eine sehr realistische Preisskala. Da haben Raubritter des alten Schlages kaum noch Chancen. Und das ist doch ein Fortschritt, oder?</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Und noch &#8216;ne E-Mail</title>
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		<pubDate>Sun, 15 Aug 2010 16:18:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rolf</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Zettelkasten]]></category>

		<category><![CDATA[BP]]></category>

		<category><![CDATA[Ölkatastrophe]]></category>

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		<description><![CDATA[aus dem Büro Uli Kelber (SPD MdB).


]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>aus dem Büro Uli Kelber (SPD MdB).<br />
<br />
<img src="http://mmmblog.de/wp/wp-content/uploads/2010/08/reg079.jpg" alt="" title="reg079" width="365" height="508" class="aligncenter size-full wp-image-1386" /></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Wie weit darf Meinungsfreiheit gehen?</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Jul 2010 15:04:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rolf</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Medien]]></category>

		<category><![CDATA[China]]></category>

		<category><![CDATA[Meinungsfreiheit]]></category>

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		<description><![CDATA[Auch wenn manche Leute den Schwanz eingekniffen haben und meinen, sie müssten vor der selbst ernannten Achse des Guten, die sich anmaßt, in Deutschland zu bestimmen, was politisch korrekt ist und was nicht, einen Kotau machen, möchte ich hier aus einem Aufsatz von Roman Serdar Mendle zitieren. Er studiert an der Ruhr-Universität Bochum und hat [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auch wenn manche Leute den Schwanz eingekniffen haben und meinen, sie müssten vor der selbst ernannten Achse des Guten, die sich anmaßt, in Deutschland zu bestimmen, was politisch korrekt ist und was nicht, einen Kotau machen, möchte ich hier aus einem Aufsatz von Roman Serdar Mendle zitieren. Er studiert an der Ruhr-Universität Bochum und hat den 1. Preis eines deutsch-chinesischen Essay-Wettbewerbs gewonnen. Wer mit dem Fall nicht vertraut ist, kann diesen Blog-Eintrag getrost überblättern.<br />
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<p><strong>Die Meinungsfreiheit der Chinadissidenten</strong><br />
Wie die deutschen Medien die deutsch-chinesischen Beziehungen beeinflussen<br />
Zusammenfassung<br />
Die Beziehungen zwischen Deutschland und China sind sozial konstruiert und bestehen aus Meinungen und Bildern der beiden kollektiven Akteure voneinander. Die deutschen Medien spielen eine zentrale Rolle in diesem sozialen System, weil sie großen Einfluss auf die China-Wahrnehmung der deutschen Öffentlichkeit haben. Beispiele zeigen, dass die China-Berichterstattung der deutschen Medien stark vorurteilsbehaftet ist, weil ihr allgemeiner Konsens zur „richtigen“ Meinung über China so negativ ist, dass abweichende Meinungen in einigen Fällen sogar bestraft werden. Der Essay zeigt, dass zugunsten der Meinungsfreiheit in Deutschland differenziertere Chinadarstellungen zugelassen werden müssen und dass der Status Quo der deutschen Chinaberichterstattung stark verändert werden muss, damit diese zur Verbesserung der deutsch-chinesischen Beziehungen beitragen kann.<br />
Aus dem Text:<br />
&#8220;Der Skandal um die Deutsche Welle bleibt in diesem Zusammenhang jedoch der deutlichste Indikator für die Berichterstattungstendenz der deutschen Medien gegenüber China. Denn im Gegensatz zu Hennig verbreitete Zhang Danhong keine Fehlinformationen, die als Rechtfertigung für die harte Kritik an ihrer Berichterstattung hätten dienen können. Anders als bei der Zeitungsproblematik im Deutschen Haus ging es im Fall der Deutschen Welle auch nicht vordergründig um eine Fakten- oder Detailfrage, sondern explizit um das grundlegende Meinungsbild hinter der Chinaberichterstattung des deutschen Auslandsfunks. Daher war es vermutlich gerade dieser Fall, der zu einer lebhaften Diskussion um die &#8220;richtige&#8221; Meinung über China führte. Der zweite offene Brief an den Bundestag als Antwort auf den Brief des Autorenkreises zeigte jedoch, dass es auch Stimmen in Deutschland gibt, die für eine differenziertere Betrachtung Chinas eintreten und der tendenziell China-kritischen Meinung in Deutschland ihr selbstverliehenes Monopol auf Salonfähigkeit absprechen.<br />
Dass diese Stimmen nicht als minoritäre Guerillatruppe pekingfreundlicher Chinakenner abgetan werden kann, zeigt auch der Ausgang des Deutsche Welle-Skandals. Als der Intendant Erik Bettermann vor dem Bundestag zu den Vorfällen um Zhang Danhong Stellung nehmen musste, bat er Ulrich Wickert, als unparteiischer Schiedsrichter ein unabhängiges Urteil über die Berichterstattung der China-Redaktion und der Abstrafung Zhangs zu fällen.<br />
Sein Urteil fiel wie folgt aus: &#8220;Die Vorwürfe tendenziöser Berichterstattung gegen die journalistische Arbeit der chinesischen Redaktion bei der Deutschen Welle entbehren jeder Grundlage.&#8221; Wenn man soweit gehen würde, den Schiedsrichter Ulrich Wickert in diesem Fall als die Stimme der Meinungsfreiheit zu betrachten, dann könnte man sagen: Die Meinungsfreiheit ist nicht frei von Meinung, sondern steht für das Zulassen aller Meinungen.<br />
Das entspricht ungefähr dem, was die 65 Unterzeichner des zweiten Briefes an den Bundestag fordern – der Akzeptanz eines differenzierteren Chinabildes. Was die Frage nach der Einflussrichtung der Deutschen Medien auf die deutsch-chinesischen Beziehungen angeht,  lässt sich angesichts der angeführten Beispiele sagen, dass die deutschen Medien einen überwiegend kritischen Standpunkt gegenüber China einnehmen und tendenziell negative Bilder zur China-Wahrnehmung der deutschen Öffentlichkeit beisteuern.<br />
Dieser Konsens der deutschen Medien, wie China dargestellt werden soll, ist so stark, dass China-freundliche Berichterstattung in einigen Fällen sogar bestraft wurde. Angesichts der Kritik an solchen Vorgehensweisen und der Forderung einiger Stimmen, auch andere Meinungen zuzulassen, scheint jedoch auch Potenzial und Nachfrage für eine facettenreichere China-Berichterstattung in Deutschland vorhanden zu sein.&#8221;</p>
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