{"id":1863,"date":"2011-01-13T20:30:45","date_gmt":"2011-01-13T18:30:45","guid":{"rendered":"http:\/\/mmmblog.de\/wp\/?p=1863"},"modified":"2013-11-12T19:30:03","modified_gmt":"2013-11-12T17:30:03","slug":"smalltalk-beim-zahnarzt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/mmmblog.de\/?p=1863","title":{"rendered":"Smalltalk beim Dentisten"},"content":{"rendered":"<p>Alle halbe Jahre fordert mich mein Zahnarzt auf, zum Routinecheck anzutreten. Dann macht er den Zahnstein weg und gut ist. Doch das letzte mal hat er mich beiseite genommen und gefragt, wie es denn mit der Wirtschaft weitergeht, weil er wei\u00df, dass ich in der Wirtschaftsredaktion der Deutschen Welle arbeite. Ich wollte den Mann beruhigen: Wenn es in den USA nicht zu einer Doppelrezession kommt und die Rohstoffpreise nicht explodieren, geht der Aufschwung in moderatem Tempo weiter, sagte ich. Vor allem w\u00fcrde ich mir keine Sorgen um die Inflation machen, denn die Europ\u00e4ische Zentralbank habe ein gut gef\u00fclltes Munitionslager, schlie\u00dflich l\u00e4gen die Leitzinsen derzeit bei einem Prozent, da sei genug Luft nach oben. Das hat ihn offenbar beruhigt. Er gestand mir, dass ihn einige Anlageberater dringend vor der bevorstehenden Inflation gewarnt h\u00e4tten &#8211; mit entsprechenden Anlageempfehlungen nat\u00fcrlich. Zahn\u00e4rzte sind bei Anlageberatern offenbar sehr beliebt. Wie gesagt, mein Zahnarzt mit dem vielsagenden Namen Spangenberg wirkte beruhigt, obwohl ich nicht den Eindruck hatte, dass er den Zusammenhang zwischen Leitzinsen und Inflation begriffen hat. <!--more--><\/p>\n<p>Schon die Deutsche Bundesbank hat es nicht leicht gehabt, f\u00fcr stabile Preise zu sorgen und Inflationstendenzen einzud\u00e4mmen. Denn schon in Frankfurt oder M\u00fcnchen ist das Preisniveau anders als in l\u00e4ndlichen Gegenden wie Niedersachsen oder den Voralpen &#8211; der W\u00e4hrungsraum, in dem die Europ\u00e4ische Zentralbank unterschiedliche Preistendenzen zu beobachten hat, ist ungleich gr\u00f6\u00dfer geworden.<\/p>\n<p>Was ist eigentlich Inflation?<\/p>\n<p>Ideal w\u00e4re es, wenn der Index der Verbraucherpreise am Ende eines Jahres auf dem gleichen Niveau st\u00fcnde wie am Anfang, die j\u00e4hrliche Inflationsrate also Null w\u00e4re. Doch Notenbanker sind Pragmatiker und keine Idealisten. Sie nehmen an, dass eine Wirtschaft auch dann noch spannungsfrei funktioniert, wenn die Preise im Schnitt um zwei Prozent im Jahr steigen. Erst wenn Gefahren am Horizont auftauchen, dass diese Marke nachhaltig nach oben verfehlt wird, muss der Patient auf den Operationstisch.<\/p>\n<p>Der Instrumentenkasten einer Zentralbank ist ziemlich reichhaltig. Sie kann zum Beispiel genau beobachten, wie viel Geld den Wirtschaftssubjekten zur Verf\u00fcgung steht und versuchen, diese Geldmenge zu steuern. Dahinter steht die Idee, dass dem Produktionspotenzial einer Wirtschaft und ihrer Menschen genau eine bestimmte Menge an Geld gegen\u00fcber stehen muss, um inflationsfreies Wachstum zu gew\u00e4hrleisten.<\/p>\n<p>W\u00e4chst die Geldmenge schneller als das Produktionspotenzial, bekommen die Wirtschaftssubjekte den Einduck, sie seien reicher als zuvor. Durch diese Geldillusion wollen sie mehr G\u00fcter kaufen, was die Nachfrage und damit die Preise nach oben treibt. Wird die Wirtschaft dagegen zu knapp mit Geld versorgt, hemmt das zwar die Inflation, doch durch das knappe Geld steigt dann auch der Zins, sozusagen der Preis des Geldes. Das sorgt f\u00fcr weniger Investitionen, Konsum und Wachstum &#8211; der \u00c4rger mit den Politikern ist programmiert.<\/p>\n<p>Wie steuert man das Wachstum einer Geldmenge?<\/p>\n<p>Wenn die Geldmenge zu schnell w\u00e4chst, halten wir die Gelddruckmaschine an, und wenn sie zu langsam w\u00e4chst, lassen wir sie schneller laufen, k\u00f6nnte die nahe liegende Antwort lauten. Doch leider ist die Wirklichkeit etwas komplizierter. Die Notenbank ist zwar die einzige Institution, die Geld herstellen und in Umlauf bringen darf, alle anderen m\u00fcssen fr\u00fcher oder sp\u00e4ter mit einem Aufenthalt im Gef\u00e4ngnis rechnen. Doch 1999 zum Beispiel betrug der Bargeldumlauf in Euroland rund 330 Milliarden Euro, die tats\u00e4chliche Geldmenge dagegen belief sich auf die stolze Summe von 4.500 Milliarden Euro, war also 13,6 mal h\u00f6her, ohne dass jemand daf\u00fcr ins Gef\u00e4ngnis gekommen w\u00e4re.<\/p>\n<p>Das liegt daran, dass auch die Banken am Geldsch\u00f6pfungsprozess beteiligt sind. Fr\u00fcher hatten sie dicke Kontob\u00fccher, heute dicke Computer, in denen penibel jede Forderung und Gegenforderung, jedes Guthaben, jedes Sparkonto und jede Schuldverschreibung verzeichnet ist. Weil solche Forderungen und Guthaben jederzeit zu Geld zu machen sind, m\u00fcssen sie auch dem Bargeld zugerechnet werden. Dass diese geldwerten Forderungen und Guthaben den tats\u00e4chlichen Bargeldbestand um ein Mehrfaches \u00fcbersteigen, ist nicht kriminell, sondern ganz legal. Da nicht jeder sein ganzes Guthaben in bar abhebt, reicht es, nur einen Teil davon in Form von Bargeld zu decken. Der Rest ist sogenanntes Giralgeld.<\/p>\n<p>Das Wachstum dieser Giral-Geldmenge direkt zu steuern ist besonders schwer. Die USA und Gro\u00dfbritannien haben es versucht und bald wieder aufgegeben. Auch die Bundesbank ist bei 21 Versuchen, das Wachstum der Geldmenge in einem bestimmten Zielkorridor zu halten, elf mal gescheitert.<\/p>\n<p>Das liegt unter anderem daran, dass die Notenbanken nicht alleine das Geldmengenwachstum bestimmen. Auch das Verhalten der Anleger, der Banken und der Regierungen hat einen Einfluss auf diese Gr\u00f6\u00dfe. Deshalb st\u00fctzt sich die Europ\u00e4ische Zentralbank neben der Analyse der Geldmengenentwicklung auch noch auf eine zweite S\u00e4ule, die Beobachtung und Analyse s\u00e4mtlicher Wirtschafts- und Finanzindikatoren, die einen Hinweis auf k\u00fcnftige Inflationsgefahren geben k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Das Dilemma der zwei EZB-S\u00e4ulen<\/p>\n<p>Dabei kann es leicht zu Widerspr\u00fcchen, ja zu einem Dilemma kommen, etwa wenn sich Geldmengenkonzept, die erste S\u00e4ule, und Indikatorkonzept, die zweite S\u00e4ule, auf verschiedene Zeitr\u00e4ume beziehen und daher unterschiedliche Signale geben. Was zum Beispiel sollen die Banker tun, wenn die kurzfristigen Indikatoren einen nachlassenden Inflationsdruck signalisieren, gleichzeitig aber auf mittlere Sicht die Geldmenge exorbitant aus dem Ruder zu laufen droht? Daraus k\u00f6nnte zum Beispiel die Neigung entstehen, erstmal nichts zu tun, obwohl schon l\u00e4ngst Ma\u00dfnahmen zum Bremsen der drohenden Inflation angebracht w\u00e4ren.<\/p>\n<p>Wichtig ist, sagen die meisten Volkswirte, den M\u00e4rkten unmissverst\u00e4ndlich klare Absichten mitzuteilen. Geldpolitik sollte offen, ehrlich, transparent und konsequent sein, damit sie glaubw\u00fcrdig ist. Die M\u00e4rkte sollten nicht \u00fcber die Ziele im Unklaren gelassen werden. Die Ziele und Entscheidungen m\u00fcssen deutlich kommuniziert werden. Zeigt die EZB zum Beispiel durch konkrete Ma\u00dfnahmen, dass sie nicht bereit ist, auf Dauer eine h\u00f6here Inflationsrate als zwei Prozent hinzunehmen, entsteht an den M\u00e4rkten auch keine Unsicherheit \u00fcber den k\u00fcnftigen Kurs der Zentralbank, und die Inflationserwartungen der Marktteilnehmer werden auf einem niedrigen Niveau stabilisiert.<\/p>\n<p>Die Anti-Inflations-Waffen<\/p>\n<p>Die eigentlichen Waffen im Kampf gegen die Inflation aber sind die Zinsen. Eine Notenbank bringt zwar Geld in Umlauf, aber sie verschenkt es nicht. Sie versteigert jede Woche an die Gesch\u00e4ftsbanken gegen Hinterlegung von festverzinslichen Wertpapieren Zentralbankgeld, freilich nicht umsonst. Die Gesch\u00e4ftsbanken m\u00fcssen Zinsen daf\u00fcr zahlen. Dieser Zins wird Hauptrefinanzierungssatz genannt und ist der wichtigste Leitzins in Euroland. Hat sich ein Geldeink\u00e4ufer bei der Bank versch\u00e4tzt und merkt, dass seine Bank f\u00fcr die Abwicklung der t\u00e4glichen Gesch\u00e4fte mehr Geld braucht, kann sich seine Bank gegen die Hinterlegung von weiteren Wertpapieren kurzfristig mehr Geld bei der EZB besorgen &#8211; freilich zu h\u00f6heren Zinsen, der so genannten Spitzenrefinanzierungsfazilit\u00e4t.<\/p>\n<p>Das dritte Leitzins schlie\u00dflich ist die so genannten Einlagefazilit\u00e4t. Merkt eine Bank, dass sie sich f\u00fcr ihre laufenden Gesch\u00e4fte zu viel Zentralbankgeld geliehen hat, kann sie dieses Geld \u00fcber Nacht auf Konten der Zentralbank anlegen &#8211; zu einem mageren Zinssatz, der aber verhindert, dass die Banken pl\u00f6tzlich mit Geld um sich werfen und die Geldmarkts\u00e4tze nach unten dr\u00fccken.<\/p>\n<p>Die Banken wiederum stellen das Zentralbankgeld der Wirtschaft und den Haushalten in Form von Krediten zur Verf\u00fcgung. Dabei orientieren sich die Zinss\u00e4tze am Leitzins der Zentralbank, plus einer Marge f\u00fcr die Bank, um die Angestellten, Mite, Licht und Telefon zu bezahlen und die Aktion\u00e4re der Bank bei Laune zu halten.<\/p>\n<p>Auf diese Art schl\u00e4gt der Leitzins der EZB direkt auf die Zinsen der gesamten Volkswirtschaft durch. Das gibt der Notenbank einen Enfluss dar\u00fcber zu entscheiden, ob das Geld &#8222;billig&#8220; oder &#8222;teuer&#8220; ist &#8211; gemeint ist der Zinssatz, zu dem es die Banken bekommen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Erh\u00f6ht die Zentralbank bei ihren Bem\u00fchungen, die Inflation zu bek\u00e4mpfen, den Leitzins zu heftig, kann sie damit wom\u00f6glich das Wirtschaftswachstum abw\u00fcrgen. Der umgekehrte Fall, mit niedrigen Zinsen, die Wirtschaft anzukurbeln, birgt aber die Gefahr einer steigenden Inflation.<\/p>\n<p>Deshalb ist die Europ\u00e4ische Zentralbank nach dem Vertrag von Maastricht nur verpflichtet, f\u00fcr stabiles Geld &#8211; also eine niedrige Inflation zu sorgen. Ein stabiles Geld schafft die besten Voraussetzungen f\u00fcr ein gesundes Wirtschaftswachstum. Dass es dann auch soweit kommt, daf\u00fcr m\u00fcssen Politik und Unternehmen dann schon selbst sorgen &#8211; auch wenn so mancher Politiker gerne die EZB als S\u00fcndenbock f\u00fcr eine verfehlte Wirtschaftspolitik verwendet.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Alle halbe Jahre fordert mich mein Zahnarzt auf, zum Routinecheck anzutreten. Dann macht er den Zahnstein weg und gut ist. Doch das letzte mal hat er mich beiseite genommen und gefragt, wie es denn mit der Wirtschaft weitergeht, weil er wei\u00df, dass ich in der Wirtschaftsredaktion der Deutschen Welle arbeite. Ich wollte den Mann beruhigen:&hellip; <a class=\"more-link\" href=\"https:\/\/mmmblog.de\/?p=1863\">Continue reading &rarr;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"advanced_seo_description":"","jetpack_seo_html_title":"","jetpack_seo_noindex":false,"_jetpack_newsletter_access":"","_jetpack_dont_email_post_to_subs":false,"_jetpack_newsletter_tier_id":0,"_jetpack_memberships_contains_paywalled_content":false,"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":"","jetpack_publicize_message":"","jetpack_publicize_feature_enabled":true,"jetpack_social_post_already_shared":false,"jetpack_social_options":{"image_generator_settings":{"template":"highway","default_image_id":0,"font":"","enabled":false},"version":2},"jetpack_post_was_ever_published":false},"categories":[5,6],"tags":[84,122,303],"class_list":["post-1863","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-markte","category-medien","tag-ezb","tag-inflation","tag-zentralbank"],"jetpack_publicize_connections":[],"jetpack_featured_media_url":"","jetpack_sharing_enabled":true,"jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/paO4gW-u3","jetpack_likes_enabled":true,"jetpack-related-posts":[{"id":4140,"url":"https:\/\/mmmblog.de\/?p=4140","url_meta":{"origin":1863,"position":0},"title":"EZB ist nicht machtlos","author":"rolf","date":"22. Februar 2023","format":false,"excerpt":"\u00a0 Die Europ\u00e4ische Zentralbank hat eigentlich nur eine Aufgabe: Die Inflation in Euroland m\u00f6glichst nicht \u00fcber zwei Prozent pro Jahr steigen zu lassen. Dieses Ziel verfehlt sie momentan recht deutlich, unter anderem, weil der Schl\u00e4chter im Kreml eine Preisexplosion bei fossilen Energietr\u00e4gern ausgel\u00f6st hat. Gegen steigende Energiepreise aber ist die\u2026","rel":"","context":"In &quot;M\u00e4rkte&quot;","block_context":{"text":"M\u00e4rkte","link":"https:\/\/mmmblog.de\/?cat=5"},"img":{"alt_text":"","src":"https:\/\/i0.wp.com\/mmmblog.de\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/251211_web_R_K_B_by_JUREC_pixelio.de_.jpg?resize=350%2C200&ssl=1","width":350,"height":200},"classes":[]},{"id":4046,"url":"https:\/\/mmmblog.de\/?p=4046","url_meta":{"origin":1863,"position":1},"title":"Inflationserwartungen gehen weltweit zur\u00fcck","author":"rolf","date":"5. Januar 2023","format":false,"excerpt":"Rund 1500 Wirtschaftsfachleute aus aller Welt erwarten einen allm\u00e4hlichen R\u00fcckgang der Inflation. Das geht aus dem Economic Experts Survey hervor, den das M\u00fcnchener ifo Institut und das Institut f\u00fcr Schweizer Wirtschaftspolitik viertelj\u00e4hrlich durchf\u00fchren. Demnach wird die Inflationsrate im neuen Jahr weltweit 7,1 Prozent erreichen, im kommenden Jahr dann 5,8 Prozent\u2026","rel":"","context":"In &quot;M\u00e4rkte&quot;","block_context":{"text":"M\u00e4rkte","link":"https:\/\/mmmblog.de\/?cat=5"},"img":{"alt_text":"","src":"https:\/\/i0.wp.com\/mmmblog.de\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/2-20230105-map_subregions_mean_q5_2023_dt.png?resize=350%2C200&ssl=1","width":350,"height":200,"srcset":"https:\/\/i0.wp.com\/mmmblog.de\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/2-20230105-map_subregions_mean_q5_2023_dt.png?resize=350%2C200&ssl=1 1x, https:\/\/i0.wp.com\/mmmblog.de\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/2-20230105-map_subregions_mean_q5_2023_dt.png?resize=525%2C300&ssl=1 1.5x, https:\/\/i0.wp.com\/mmmblog.de\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/2-20230105-map_subregions_mean_q5_2023_dt.png?resize=700%2C400&ssl=1 2x, https:\/\/i0.wp.com\/mmmblog.de\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/2-20230105-map_subregions_mean_q5_2023_dt.png?resize=1050%2C600&ssl=1 3x"},"classes":[]},{"id":5447,"url":"https:\/\/mmmblog.de\/?p=5447","url_meta":{"origin":1863,"position":2},"title":"Schuldenbremse: Zu scharf gebremst","author":"rolf","date":"16. Januar 2024","format":false,"excerpt":"Seit gestern (15.01.2024) ist es amtlich: Die deutsche Wirtschaft ist im vergangenen Jahr nach vorl\u00e4ufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes geschrumpft, um 0,3 Prozent. Europas gr\u00f6\u00dfte Volkswirtschaft ist in die Rezession gerutscht. Kein Wunder, k\u00f6nnte man sagen, was ist auch anderes zu erwarten angesichts von Krisen, Kriegen, Inflation und steigenden Zinsen?\u2026","rel":"","context":"In &quot;Haushalt&quot;","block_context":{"text":"Haushalt","link":"https:\/\/mmmblog.de\/?cat=605"},"img":{"alt_text":"","src":"https:\/\/i0.wp.com\/mmmblog.de\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/469926_web_R_by_Rolf-Wenkel_pixelio.de_.jpg?resize=350%2C200&ssl=1","width":350,"height":200},"classes":[]},{"id":27681,"url":"https:\/\/mmmblog.de\/?p=27681","url_meta":{"origin":1863,"position":3},"title":"&#8222;Greatest crisis since Civil War&#8220;","author":"rolf","date":"18. September 2025","format":false,"excerpt":"Donald Trumps Geisterfahrt in der Wirtschaftspolitik ist abenteuerlich. Mit Importz\u00f6llen in bisher unvorstellbarer H\u00f6he hat Trump einen handfesten Handelskrieg angezettelt. Zudem \u00fcbt er Druck auf die amerikanische Zentralbank aus, weil ihm die gegenw\u00e4rtige Geldpolitik nicht passt. Das Urteil der meisten US-Wirtschaftsexperten f\u00e4llt vernichtend aus. Das Ifo-Zentrum Zentrum f\u00fcr \u00f6ffentliche Finanzen\u2026","rel":"","context":"In &quot;Allgemein&quot;","block_context":{"text":"Allgemein","link":"https:\/\/mmmblog.de\/?cat=1"},"img":{"alt_text":"","src":"https:\/\/i0.wp.com\/mmmblog.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/P9140091.jpg?resize=350%2C200&ssl=1","width":350,"height":200,"srcset":"https:\/\/i0.wp.com\/mmmblog.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/P9140091.jpg?resize=350%2C200&ssl=1 1x, https:\/\/i0.wp.com\/mmmblog.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/P9140091.jpg?resize=525%2C300&ssl=1 1.5x, https:\/\/i0.wp.com\/mmmblog.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/P9140091.jpg?resize=700%2C400&ssl=1 2x, https:\/\/i0.wp.com\/mmmblog.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/P9140091.jpg?resize=1050%2C600&ssl=1 3x"},"classes":[]},{"id":3961,"url":"https:\/\/mmmblog.de\/?p=3961","url_meta":{"origin":1863,"position":4},"title":"Putin wirft die Wirtschaft um Jahre zur\u00fcck","author":"rolf","date":"3. M\u00e4rz 2022","format":false,"excerpt":"Nach Putins v\u00f6lkerrechtswidrigen Angriff in der Ukraine haben die EU und die USA tiefgreifende Restriktionen im Finanzsektor in Kraft gesetzt, denen sich inzwischen auch die neutrale Schweiz angeschlossen hat. Dass \u00fcber das SWIFT-Netz die russischen Banken vom internationalen Zahlungsverkehr abgeschnitten werden, damit hatte Russlands Despot nat\u00fcrlich gerechnet. Aber die Weltgemeinschaft\u2026","rel":"","context":"In &quot;M\u00e4rkte&quot;","block_context":{"text":"M\u00e4rkte","link":"https:\/\/mmmblog.de\/?cat=5"},"img":{"alt_text":"","src":"https:\/\/i0.wp.com\/mmmblog.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/DIW_Portalkleiner.jpg?resize=350%2C200","width":350,"height":200,"srcset":"https:\/\/i0.wp.com\/mmmblog.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/DIW_Portalkleiner.jpg?resize=350%2C200 1x, https:\/\/i0.wp.com\/mmmblog.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/DIW_Portalkleiner.jpg?resize=525%2C300 1.5x, https:\/\/i0.wp.com\/mmmblog.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/DIW_Portalkleiner.jpg?resize=700%2C400 2x"},"classes":[]},{"id":3772,"url":"https:\/\/mmmblog.de\/?p=3772","url_meta":{"origin":1863,"position":5},"title":"Weidmann wichtiger als Weber","author":"rolf","date":"6. Juni 2019","format":false,"excerpt":"Auch wenn wir Sparer uns schwarz \u00e4rgern - eine Abkehr von der Nullzinspolitik der Europ\u00e4ischen Zentralbank EZB k\u00f6nnen wir uns f\u00fcr die n\u00e4chsten Monate - wenn nicht gar Jahre - abschminken. Die EZB schiebt n\u00e4mlich wegen wachsender Konjunktursorgen eine Zinswende immer weiter hinaus. Der Zentralbankrat hat heute (06.06.2019) in Litauens\u2026","rel":"","context":"In &quot;M\u00e4rkte&quot;","block_context":{"text":"M\u00e4rkte","link":"https:\/\/mmmblog.de\/?cat=5"},"img":{"alt_text":"","src":"https:\/\/i0.wp.com\/mmmblog.de\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/moneymyself.jpg?resize=350%2C200","width":350,"height":200},"classes":[]}],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/mmmblog.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1863","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/mmmblog.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/mmmblog.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/mmmblog.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/mmmblog.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1863"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/mmmblog.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1863\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/mmmblog.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1863"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/mmmblog.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=1863"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/mmmblog.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=1863"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}