{"id":3365,"date":"2016-08-12T14:09:11","date_gmt":"2016-08-12T12:09:11","guid":{"rendered":"http:\/\/mmmblog.de\/?p=3365"},"modified":"2016-11-17T23:21:12","modified_gmt":"2016-11-17T22:21:12","slug":"wider-den-exportwahn","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/mmmblog.de\/?p=3365","title":{"rendered":"Wider den Exportwahn"},"content":{"rendered":"<p><strong>Deutschlands Wirtschaft ist im ersten Halbjahr robuster als erwartet gewachsen. Trotzdem warnen erste Stimmen vor zu hohen L\u00f6hnen und nachlassender Wettbewerbsf\u00e4higkeit. Das ist \u00fcbertrieben, meine ich.<\/strong><br \/>\n<img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/mmmblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/Blauhelme_by_Rolf-Wenkel_pixelio.de_.jpg?resize=520%2C350&#038;ssl=1\" alt=\"Blauhelme_by_Rolf Wenkel_pixelio.de\" width=\"520\" height=\"350\" class=\"alignleft size-full wp-image-3366\" \/><\/p>\n<p>Das Statistische Bundesamt hat am Freitag eine Zahl ver\u00f6ffentlicht, die Laien als mickerig empfinden m\u00f6gen, Fachleute aber durchaus verbl\u00fcfft: Das Bruttoinlandsprodukt ist im zweiten Quartal gegen\u00fcber dem ersten Quartal, bereinigt um saisonale und kalendarische Einfl\u00fcsse, um 0,4 Prozent gestiegen. Diese Wachstumsrate hat die Erwartungen der meisten Volkswirte \u00fcbertroffen, die h\u00f6chstens mit der H\u00e4lfte, also 0,2 Prozent, gerechnet hatten.<\/p>\n<p>\nDas ist f\u00fcr Fachleute in der Tat \u00fcberraschend. So sehr, dass einige \u00d6konomen gleich ihre Prognose f\u00fcr das gesamte Jahr nach oben revidiert haben, wie zum Beispiel J\u00f6rg Kr\u00e4mer, Chefvolkswirt der Commerzbank, der jetzt mit stolzen 1,8 Prozent statt 1,5 Prozent f\u00fcr das Gesamtjahr rechnet.<\/p>\n<p>\nDas ist schon toll: Seit fast acht Jahren zeigen die Pfeile f\u00fcr die deutsche Wirtschaft nach oben. Und das, obwohl es so aussieht, als gerate die Welt ringsum aus den Fugen: Fl\u00fcchtlingsstr\u00f6me, Terroranschl\u00e4ge, Brexit \u00ad das alles paart sich mit den tr\u00fcben Aussichten f\u00fcr die Weltwirtschaft, dem stotternden Wachstumsmotor China und den Krisen in der T\u00fcrkei, in Russland und Brasilien.<!--more--><\/p>\n<p><strong>Nur der Konsum brummt<\/strong><\/p>\n<p>Die Verbraucher in Deutschland allerdings lassen sich von diesen Gefahren nicht beeindrucken. Im Gegenteil: Sie haben sich zur wichtigsten St\u00fctze der Konjunktur entwickelt. Wenig tr\u00e4gt derzeit neben dem privaten Konsum zum Wachstum bei: Der Export entwickelt sich wegen der Krisen in den Schwellenl\u00e4ndern eher kraftlos, Unternehmen und Staat weigern sich zu investieren \u00ad nur der Konsum brummt.<\/p>\n<p>\nWas nat\u00fcrlich am robusten Arbeitsmarkt hierzulande liegt, an der steigenden Besch\u00e4ftigung, an deutlich h\u00f6heren Lohnabschl\u00fcssen bei gleichzeitig nur geringer Preissteigerung. Hinzu kommen die ultra\u00adniedrigen Zinsen. Wenn das Geld auf der Bank kaum noch etwas bringt, kann man es lieber gleich ausgeben \u00ad oder Anschaffungen auf Pump t\u00e4tigen, nach dem Motto: Wann einen Kredit aufnehmen, wenn nicht jetzt?<\/p>\n<p>Weil aber alles nicht so sch\u00f6n sein darf, wie es momentan aussieht, finden sich schon erste \u00d6konomen, die ein Haar in der Suppe gefunden haben. Nach dem Lehrbuch verl\u00e4uft ein Konjunkturzyklus in drei Phasen: Zuerst profitieren die Exporteure vom florierenden Gesch\u00e4ft mit dem Ausland. Der Exporterfolg erreicht dann die Binnenwirtschaft, weil die Unternehmer investieren. Von diesem Investitions-\u00ad und Exportboom profitieren zum Schluss auch die Arbeitnehmer in Form von sicheren Arbeitspl\u00e4tzen und steigenden L\u00f6hnen. Der Wermutstropfen: Der Konsumboom ist laut Lehrbuch traditionell H\u00f6hepunkt und Ende eines<br \/>\nKonjunkturzyklus.<\/p>\n<p><strong><br \/>\nWarnung vor zu hohen L\u00f6hnen<\/strong><\/p>\n<p>Zudem ist Deutschland nach Ansicht vieler \u00d6konomen gerade dabei, seine Wettbewerbsvorteile zu verspielen. Seit dem Jahr 2000 haben die Arbeitnehmer rund eine Dekade lang durch den Verzicht auf Lohnerh\u00f6hungen Deutschland zum wettbewerbsf\u00e4higsten Land in Europa gemacht. Eine Dekade lang hat Deutschland einen Exporterfolg nach dem anderen erzielt, weil es trotz gemeinsamer EuroW\u00e4hrung intern abgewertet und so die Lohnst\u00fcckkosten gesenkt hat.<\/p>\n<p>Die aber steigen in Deutschland wieder, und zwar schon seit sechs Jahren in Folge. &#8222;Unter der gl\u00e4nzenden Oberfl\u00e4che erodiert die Wettbewerbsf\u00e4higkeit der deutschen Wirtschaft&#8220;, erkl\u00e4rt Commerzbank\u00adChef\u00f6konom J\u00f6rg Kr\u00e4mer in der &#8222;Welt&#8220;. Die Entwicklung sei genauso dramatisch wie jene, die Italien in den ersten zehn Jahren nach Einf\u00fchrung des Euro gemacht habe: Damals seien die italienischen Lohnst\u00fcckkosten im europ\u00e4ischen Vergleich genauso stark gestiegen.<\/p>\n<p>Zudem sei die Politik dabei, die vom damaligen Bundeskanzler Gerhard Schr\u00f6der durchgesetzten Arbeitsmarktreformen und die dadurch gewonnenen Wettbewerbsvorteile durch wohlfeile Geschenke zu konterkarieren: Mindestlohn, Rente mit 63, Einschr\u00e4nkungen bei der Zeitarbeit \u00ad \u00d6konom Kr\u00e4mer erwartet, dass all diese Entscheidungen die deutschen Unternehmen in einigen Jahren erheblich belasten werden.<\/p>\n<p>\n<strong>Googeln lohnt sich<\/strong><\/p>\n<p>Trotzdem halte ich solche Warnungen f\u00fcr \u00fcbertrieben. Jahrelang haben deutsche Wirtschaftsvertreter so getan, als hinge das Wohl und Wehe der deutschen Wirtschaft einzig und allein vom Export ab, war ein kr\u00e4ftiger Au\u00dfenhandels\u00fcberschuss das Ma\u00df aller Dinge. Jahrelang haben Arbeitnehmer durch Lohnverzicht diese Exporterfolge erst erm\u00f6glicht. Und: Jahrelang mussten wir uns deshalb Vorw\u00fcrfe aus dem Ausland anh\u00f6ren, Deutschland zerst\u00f6re mit seiner einseitigen Exportfixierung das Gleichgewicht in Europa.<\/p>\n<p>Vielleicht lohnt es sich deshalb, noch einmal nach Artikel 109 Absatz 2 des deutschen Grundgesetzes zu googeln. Dieses Gesetz, im Volksmund &#8222;Stabilit\u00e4tsgesetz von 1967&#8220; genannt, formuliert immer noch als Staatsziel das gesamtwirtschaftliche Gleichgewicht. Danach soll der Staat f\u00fcr hohe Besch\u00e4ftigung, stabile Preise und angemessenes Wachstum sorgen. Und \u00ad- das ist die vierte Ecke des so genannten magischen Vierecks -\u00ad ein au\u00dfenwirtschaftliches Gleichgewicht anstreben. Im Grunde m\u00fcsste man die Exportideologen daran erinnern, dass sie es sind, die gegen das in der Verfassung verankerte Stabilit\u00e4tsziel versto\u00dfen -\u00ad und nicht unbedingt diejenigen, die sich f\u00fcr h\u00f6here L\u00f6hne und Geh\u00e4lter stark machen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Deutschlands Wirtschaft ist im ersten Halbjahr robuster als erwartet gewachsen. Trotzdem warnen erste Stimmen vor zu hohen L\u00f6hnen und nachlassender Wettbewerbsf\u00e4higkeit. Das ist \u00fcbertrieben, meine ich. 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