{"id":3502,"date":"2017-06-04T20:44:17","date_gmt":"2017-06-04T18:44:17","guid":{"rendered":"http:\/\/mmmblog.de\/?p=3502"},"modified":"2019-02-11T16:49:32","modified_gmt":"2019-02-11T15:49:32","slug":"mp3-das-ende-einer-aera","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/mmmblog.de\/?p=3502","title":{"rendered":"MP3 &#8211; Das Ende einer \u00c4ra"},"content":{"rendered":"<figure id=\"attachment_3503\" aria-describedby=\"caption-attachment-3503\" style=\"width: 740px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-3503\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/mmmblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/343507_original_R_K_B_by_Stephanie-Hofschlaeger_pixelio.de_.jpg?resize=740%2C535&#038;ssl=1\" alt=\"Foto: Stephanie Hofschlaeger \/ pixelio.de\" width=\"740\" height=\"535\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/mmmblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/343507_original_R_K_B_by_Stephanie-Hofschlaeger_pixelio.de_.jpg?resize=1024%2C740&amp;ssl=1 1024w, https:\/\/i0.wp.com\/mmmblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/343507_original_R_K_B_by_Stephanie-Hofschlaeger_pixelio.de_.jpg?resize=300%2C217&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/mmmblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/343507_original_R_K_B_by_Stephanie-Hofschlaeger_pixelio.de_.jpg?resize=768%2C555&amp;ssl=1 768w, https:\/\/i0.wp.com\/mmmblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/343507_original_R_K_B_by_Stephanie-Hofschlaeger_pixelio.de_.jpg?resize=740%2C534&amp;ssl=1 740w, https:\/\/i0.wp.com\/mmmblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/343507_original_R_K_B_by_Stephanie-Hofschlaeger_pixelio.de_.jpg?w=1480&amp;ssl=1 1480w, https:\/\/i0.wp.com\/mmmblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/343507_original_R_K_B_by_Stephanie-Hofschlaeger_pixelio.de_.jpg?w=2220&amp;ssl=1 2220w\" sizes=\"auto, (max-width: 740px) 100vw, 740px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-3503\" class=\"wp-caption-text\">Foto: Stephanie Hofschlaeger \/ pixelio.de<\/figcaption><\/figure>\n<p><strong>Der weltweite de-facto-Standard f\u00fcr komprimierte Musikdateien, von Forschern des Fraunhofer Instituts erfunden, hat ausgedient. Damit geht eine \u00c4ra der Musikgeschichte zu Ende.<\/strong><\/p>\n<p>In einer Mitteilung des Fraunhofer-Instituts hei\u00dft es n\u00fcchtern: &#8222;Am 23. April 2017, mit dem Ablauf einiger mp3-Patente, wurde das Lizenzprogramm von Technicolor und dem Fraunhofer IIS beendet. Wir danken allen Lizenznehmern f\u00fcr die gute Zusammenarbeit in den vergangen zwei Jahrzehnten. Sie haben dazu beigetragen, mp3 zum weltweiten de-facto-Standard f\u00fcr Audiocodierung zu machen.&#8220; Was Fraunhofer damit sagen will: mp3 ist tot, der Audiostandard hat ausgedient. Und damit geht eine deutsche Erfolgsstory zu Ende.<\/p>\n<p>Die Entwicklung von mp3 begann in den sp\u00e4ten 80er Jahren am Fraunhofer Institut f\u00fcr Integrierte Schaltungen (IIS), basierend auf Forschungsergebnissen der Universit\u00e4t Erlangen-N\u00fcrnberg. Auch wenn es heute effizientere Audio-Kompressionsverfahren gibt, der Fachmann spricht von Audiocodecs, ist mp3 nach wie vor sehr beliebt bei den Usern. Heutige Medien wie Streaming, Fernsehen oder Radio nutzen jedoch modernere Techniken. Diese bieten erweiterte Einstellungsm\u00f6glichkeiten und eine bessere Audioqualit\u00e4t bei viel geringeren Bitraten im Vergleich zum mp3-Format.<\/p>\n<p><strong>&#8222;Ein kulturelles Ph\u00e4nomen&#8220;<\/strong><\/p>\n<p>&#8222;mp3 ist mehr als eine Technologie, mp3 ist ein kulturelles Ph\u00e4nomen. Und mp3 ist ein Beispiel f\u00fcr erfolgreiche Forschung, Entwicklung und Vermarktung in Deutschland&#8220;, sagt der Elektroingenieur Heinz Gerh\u00e4user, der als der Erfinder des mp3-Formates gilt. &#8222;mp3 hat die Art, wie wir Musik kaufen und h\u00f6ren, ver\u00e4ndert. Heute tragen wir unsere gesamte Musiksammlung auf Musikspielern, die nicht gr\u00f6\u00dfer sind als eine Streichholzschachtel mit uns spazieren. Lieder im mp3-Format spielen immer und \u00fcberall, kein Ger\u00e4t, das mp3 nicht unterst\u00fctzt. Wir kaufen Musik online \u00fcber das Internet und nicht mehr im Kaufhaus.&#8220; Sehr zum \u00c4rger der etablierten Musikindustrie, muss man hier erg\u00e4nzen.<\/p>\n<p>mp3 komprimiert und speichert Musik. Im Vergleich zum Original ben\u00f6tigt eine mp3-Datei nur rund zehn Prozent des Speicherplatzes. So kann Musik schnell \u00fcber das Internet \u00fcbertragen und auf mp3-Playern gespeichert werden. Ein moderner mp3-Player speichert je nach Speichergr\u00f6\u00dfe zwischen 2000 und 200.000 Minuten Musik, das sind \u00fcber 130 Tage ununterbrochene Musikwiedergabe. Man k\u00f6nnte also mit dem Auto gut vier Monate lang gem\u00fctlich von Alaska bis Feuerland gondeln, ohne ein einziges Musikst\u00fcck zweimal h\u00f6ren zu m\u00fcssen.<\/p>\n<p><strong>Die V\u00f6gel im Garten sind weg<\/strong><\/p>\n<p>Wie das Kompressionsverfahren funktioniert, hat Gerh\u00e4user Mitte der 90er Jahre in einem Interview der Deutschen Welle so erkl\u00e4rt: &#8222;Stellen Sie sich vor, Sie liegen im Liegestuhl im Garten und h\u00f6ren die V\u00f6gel zwitschern. Pl\u00f6tzlich stellt der Nachbar den Rasenm\u00e4her an. Die V\u00f6gel zwitschern immer noch &#8211; aber Sie h\u00f6ren sie nicht mehr. Und was das menschliche Ohr nicht mehr wahrnimmt, kann man aus der Ger\u00e4uschdatei getrost herausrechnen.&#8220;<!--more--><\/p>\n<p>Deutschland geh\u00f6rt, auch dank mp3, zur weltweiten Spitze in der Entwicklung von Audiotechnologien. So wurden Lizenzeinnahmen in Millionenh\u00f6he erwirtschaftet und in neue Forschungsprojekte investiert. Und auch der Staat profitiert \u00fcber Steuereinnahmen und durch entstandene Arbeitspl\u00e4tze. Die durch mp3 induzierten Steuereinnahmen summieren sich f\u00fcr Bund und L\u00e4nder auf j\u00e4hrlich mindestens 300 Millionen Euro. Mindestens 9.000 Arbeitspl\u00e4tze sind in Deutschland direkt bedingt durch mp3, zum Beispiel im Handel oder bei Herstellern von mp3-Playern.<\/p>\n<p><strong>Vorl\u00e4ufer des viralen Marketings<\/strong><\/p>\n<p>Nach der Etablierung mp3-Standards durch internationale Normungsgremien hatten viele gro\u00dfe Unternehmen der Unterhaltungselektronik kein Interesse an dem Format. Denn einerseits glaubte niemand an den Erfolg der mp3-Technologie, andererseits hatten viele Firmen eigene Formate entwickelt. Die Forscher begannen deshalb selbst mit der Vermarktung und konzentrierten sich auf den Markt der Endverbraucher: Sie setzen das Internet gezielt als Marketingplattform ein und boten kostenpflichtige Software zum Download an. Das f\u00fchrte schnell zur massenhaften Verbreitung von mp3. Dieses &#8222;virale Marketing&#8220; war damals alles andere als allt\u00e4glich: Das Internet war noch jung und als Vertriebsweg kaum erschlossen.<\/p>\n<p>Die Probleme waren aber damals schon die gleichen wie heute: Eigentlich sollte die mp3- Kompressionssoftware \u00fcber das Internet verkauft und so Geld verdient werden. Dieses Gesch\u00e4ftsmodell war jedoch schnell zerst\u00f6rt: Ein australischer Student kaufte die Software mit einer geklauten Kreditkartennummer und machte sie anschlie\u00dfend \u00f6ffentlich verf\u00fcgbar. Das Software-Gesch\u00e4ft war f\u00fcr Fraunhofer geplatzt. Daf\u00fcr verbreitete sich die Software wie ein Lauffeuer im Internet. Gleichzeitig begann auch die rasante Verbreitung von Musik im mp3-Format,\u00a0 h\u00e4ufig jedoch unter Missachtung der Urheberrechte.<\/p>\n<p><strong>In Deutschland unm\u00f6glich?<\/strong><\/p>\n<p>Warum gab es aber keine deutsche Firma, die den-Erfolg eines mp3-Players wie etwa des iPods von Apple h\u00e4tte vorwegnehmen k\u00f6nnen? Hans-J\u00f6rg Bullinger, Pr\u00e4sident der Fraunhofer-Gesellschaft, erkl\u00e4rt sich das so: &#8222;Gerade kleine und mittlere Unternehmen sind f\u00fcr die Innovationskraft einer Volkswirtschaft wichtig. Da kleineren Unternehmen aber in der Regel das Geld fehlt, um die Risiken der Produktentwicklung und Markteinf\u00fchrung tragen zu k\u00f6nnen, sind sie auf spezialisierte Risikokapitalgesellschaften angewiesen &#8211; die in Deutschland unterrepr\u00e4sentiert sind. Daher gelingt es deutschen Unternehmen zu selten, eine Idee zur Marktreife zu bringen.&#8220;<\/p>\n<p>Erst als mp3 bereits ein Erfolg war, ist auch Apple auf den fahrenden Zug aufgesprungen und hat sich dank millionenschwerer Marketingbudgets und eines benutzerfreundlichen Produktdesigns zum Marktf\u00fchrer aufgeschwungen. In Deutschland gab und gibt es keine mit Apple vergleichbare Firma, die den Erfolg des US-Computerherstellers h\u00e4tte vorwegnehmen k\u00f6nnen. Apple investiert alleine f\u00fcr Werbung pro Jahr mehrere hundert Millionen US-Dollar. Kein deutsches Unternehmen in der Unterhaltungselektronik h\u00e4tte das leisten k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Was bedeutet nun das Ende von mp3? Zun\u00e4chst k\u00f6nnen Nutzer weiterhin mp3-Dateien anh\u00f6ren oder bearbeiten. Die Experten des Fraunhofer-Instituts raten allerdings dazu, k\u00fcnftig modernere Codes, wie AAC zu verwenden. Die AAC-Dateien sind bei gleicher Qualit\u00e4t rund ein Viertel kleiner als MP3-Dateien. Der iTunes Store von Apple nutzt bereits seit Anfang 2003 das AAC-Format.<\/p>\n<p><em>(Dieser Artikel erschien zuerst am 16. Mai 2017 bei dw.com\/wirtschaft)<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der weltweite de-facto-Standard f\u00fcr komprimierte Musikdateien, von Forschern des Fraunhofer Instituts erfunden, hat ausgedient. Damit geht eine \u00c4ra der Musikgeschichte zu Ende. In einer Mitteilung des Fraunhofer-Instituts hei\u00dft es n\u00fcchtern: &#8222;Am 23. April 2017, mit dem Ablauf einiger mp3-Patente, wurde das Lizenzprogramm von Technicolor und dem Fraunhofer IIS beendet. 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