{"id":3961,"date":"2022-03-03T16:04:05","date_gmt":"2022-03-03T15:04:05","guid":{"rendered":"http:\/\/mmmblog.de\/?p=3961"},"modified":"2022-03-03T16:04:05","modified_gmt":"2022-03-03T15:04:05","slug":"putin-wirft-die-wirtschaft-um-jahre-zurueck","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/mmmblog.de\/?p=3961","title":{"rendered":"Putin wirft die Wirtschaft um Jahre zur\u00fcck"},"content":{"rendered":"<figure id=\"attachment_3963\" aria-describedby=\"caption-attachment-3963\" style=\"width: 863px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-3963 size-full\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/mmmblog.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/DIW_Portalkleiner.jpg?resize=740%2C438&#038;ssl=1\" alt=\"\" width=\"740\" height=\"438\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/mmmblog.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/DIW_Portalkleiner.jpg?w=863&amp;ssl=1 863w, https:\/\/i0.wp.com\/mmmblog.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/DIW_Portalkleiner.jpg?resize=300%2C178&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/mmmblog.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/DIW_Portalkleiner.jpg?resize=768%2C455&amp;ssl=1 768w, https:\/\/i0.wp.com\/mmmblog.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/DIW_Portalkleiner.jpg?resize=740%2C438&amp;ssl=1 740w\" sizes=\"auto, (max-width: 740px) 100vw, 740px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-3963\" class=\"wp-caption-text\">Das DIW-Portal in der Mohrenstra\u00dfe (Foto: DIW)<\/figcaption><\/figure>\n<p><strong>Nach Putins v\u00f6lkerrechtswidrigen Angriff in der Ukraine haben die EU und die USA tiefgreifende Restriktionen im Finanzsektor in Kraft gesetzt, denen sich inzwischen auch die neutrale Schweiz angeschlossen hat. Dass \u00fcber das SWIFT-Netz die russischen Banken vom internationalen Zahlungsverkehr abgeschnitten werden, damit hatte Russlands Despot nat\u00fcrlich gerechnet. Aber die Weltgemeinschaft hat noch eine andere Keule ausgepackt, die eine verheerende Wirkung auf Russlands Wirtschaft haben wird: Putins \u00fcber Jahrzehnte angeh\u00e4uften Devisenreserven sind praktisch wertlos, denn er kann sie nicht ausgeben. <\/strong><\/p>\n<p>Mit den Folgen f\u00fcr die russische Wirtschaft besch\u00e4ftigt sich Dr. Hella Engerer vom \u00a0Deutschen Institut f\u00fcr Wirtschaftsforschung (DIW) in Berlin in einer kurzen Analyse. Dort schreibt die Expertin f\u00fcr Ressourcenm\u00e4rkte und Energiewirtschaft, die gegen die russische Zentralbank ergriffenen Ma\u00dfnahmen zielten darauf ab, deren Handlungsspielraum durch Einfrieren ihrer Devisenreserven deutlich zu beschr\u00e4nken. Dies sei ein \u00e4u\u00dferst wirksames Instrument, das in der Geschichte erstmals gegen\u00fcber einer gro\u00dfen Volkswirtschaft verh\u00e4ngt wurde und zur Folge habe, dass die russische Zentralbank keinen Zugriff mehr auf einen Gro\u00dfteil ihrer knapp 600 Milliarden US-Dollar umfassenden W\u00e4hrungsreserven hat.<\/p>\n<figure id=\"attachment_3964\" aria-describedby=\"caption-attachment-3964\" style=\"width: 211px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-3964\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/mmmblog.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/HEngerer.jpg.546656.jpg?resize=211%2C272&#038;ssl=1\" alt=\"\" width=\"211\" height=\"272\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/mmmblog.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/HEngerer.jpg.546656.jpg?w=450&amp;ssl=1 450w, https:\/\/i0.wp.com\/mmmblog.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/HEngerer.jpg.546656.jpg?resize=233%2C300&amp;ssl=1 233w\" sizes=\"auto, (max-width: 211px) 100vw, 211px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-3964\" class=\"wp-caption-text\">Dr. Hella Engerer (Foto: DIW)<\/figcaption><\/figure>\n<p>Die Folge: Am Montag den 28. Februar st\u00fcrzte die russische W\u00e4hrung ab \u2013 der Rubel verlor rund ein Drittel seines Wertes. Noch am gleichen Tag erh\u00f6hte die russische Zentralbank ihren Leitzins auf 20 Prozent, um den weiteren W\u00e4hrungsverfall zu stoppen. Doch dieses klassische Instrument zur St\u00fctzung einer W\u00e4hrung hat eine \u00e4u\u00dferst unangenehme Nebenwirkung: Geld wird f\u00fcr Unternehmen so teuer, dass sich keine Investition mehr lohnt, die Wirtschaft wird abgew\u00fcrgt.<\/p>\n<p>In der DIW-Analyse wird das so beschrieben: \u201eDiese Zinserh\u00f6hung trifft eine ohnehin schon wachstumsschwache Volkswirtschaft, die es bislang vers\u00e4umt hat, ihre starke Abh\u00e4ngigkeit von der Produktion fossiler Energietr\u00e4ger zu reduzieren.\u201c<\/p>\n<p>Die internationalen Reserven Russlands beliefen sich zum Ende des Jahres 2021 auf 630 Milliarden US-Dollar. \u201eRein rechnerisch k\u00f6nnte das Land damit seine Importe f\u00fcr etwa zwei Jahre decken\u201c, hei\u00dft es in der DIW-Analyse von Hella Engerer. Die hohen Reserven h\u00e4tte Putin nutzen k\u00f6nnen, um seine (Kriegs-)Wirtschaft zu finanzieren und Sanktionen auszusitzen. Doch daraus wird jetzt nichts, schreibt Engerer: \u201eDieses Kalk\u00fcl wird angesichts der Restriktionen gegen die russische Zentralbank nicht aufgehen.\u201c<\/p>\n<p>Die USA, die Europ\u00e4ische Union, Gro\u00dfbritannien und die Schweiz haben beschlossen, russische Devisenbest\u00e4nde, die sich auf Konten in diesen L\u00e4ndern befinden, einzufrieren und damit dem Zugriff der russischen Zentralbank zu entziehen. Die russische Zentralbank hat zuletzt im Juni 2021 n\u00e4here Angaben zur Zusammensetzung ihrer Reserven ver\u00f6ffentlicht, die damals 585,3 Milliarden Dollar umfassten. So sind die Devisenreserven sind vorwiegend in Euro, US-Dollar, britischem Pfund und weiteren westlichen W\u00e4hrungen angelegt. Aber auch die Position des chinesischen Renminbi haben die russischen Zentralbanker ausgebaut.<\/p>\n<p>Die geographische Verteilung zeigt laut DIW ein hohes Gewicht europ\u00e4ischer L\u00e4nder. Seit Mitte letzten Jahres sind die internationalen Reserven nochmals deutlich gestiegen; es wurden wahrscheinlich weitere Umschichtungen vorgenommen. \u201eDennoch d\u00fcrften aktuell unter Einschluss der europ\u00e4ischen L\u00e4nder, der USA, Kanadas und Japans wohl ein Gro\u00dfteil der Devisenreserven dem Zugriff der russischen Zentralbank entzogen sein\u201c, urteilt das DIW. Zudem wird diskutiert Russland daran zu hindern, die Sonderziehungsrechte beim Internationalen W\u00e4hrungsfonds einzul\u00f6sen. Auf die chinesischen Best\u00e4nde hingegen d\u00fcrfte die russische Zentralbank weiterhin zugreifen k\u00f6nnen. Zudem verf\u00fcgt sie \u00fcber Goldreserven in H\u00f6he von 132 Milliarden US-Dollar, die sie aber kaum kurzfristig und in hohem Volumen auf internationalen M\u00e4rkten ver\u00e4u\u00dfern kann. \u201eDer Handlungsspielraum der russischen Zentralbank ist insgesamt deutlich enger geworden\u201c, schreibt das DIW.<\/p>\n<p>Generiert wurden die hohen russischen Devisenreserven vor allem durch den Export fossiler Energietr\u00e4ger. Lange Zeit lag das Exportvolumen auf hohem Niveau und die \u00d6lpreise sicherten hohe Erl\u00f6se. Damit Schwankungen des \u00d6lpreises nicht zu stark auf die inl\u00e4ndische Wirtschaft durchschlagen, hat Russland bereits 2004 einen Staatsfonds aufgelegt, der \u2013 nach mehreren Umstrukturierungen \u2013 heute als \u201eNationaler Wohlstandsfonds\u201c bezeichnet wird. In diesen werden die Roh\u00f6lexporterl\u00f6se teilweise eingespeist. Auch die Einlagen in diesem Fonds sind noch vor der Corona-Pandemie deutlich erh\u00f6ht worden.<\/p>\n<p>Indes: \u201eTrotz hoher internationaler Reserven und Profite aus den Energieexporten entwickelte sich die russische Wirtschaft wenig dynamisch. Vor der Corona-Pandemie wurden j\u00e4hrliche Wachstumsraten realisiert, die unter denen anderer aufstrebender Volkswirtschaften lagen\u201c, schreibt das DIW. Und weiter: \u201eIn der l\u00e4ngerfristigen Perspektive zeigt sich eine deutliche Wachstumsschw\u00e4che der russischen Wirtschaft. Trotz hoher Exporterl\u00f6se ist es nicht gelungen, die Wirtschaft in der Breite zu modernisieren. Dabei ginge es insbesondere darum, den dringend notwendigen Strukturwandel endlich einzuleiten \u2013 weg von der Rohstoffproduktion und hin zu Hoch- und Schl\u00fcsseltechnologien. Damit bleibt die russische Wirtschaft im internationalen Vergleich wenig wettbewerbsf\u00e4hig. Eine Modernisierung aus eigener Kraft wird kaum gelingen.\u201c<\/p>\n<p>Download der Studie: <a href=\"https:\/\/www.diw.de\/documents\/publikationen\/73\/diw_01.c.836694.de\/diw_aktuell_79.pdf\">https:\/\/www.diw.de\/documents\/publikationen\/73\/diw_01.c.836694.de\/diw_aktuell_79.pdf<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach Putins v\u00f6lkerrechtswidrigen Angriff in der Ukraine haben die EU und die USA tiefgreifende Restriktionen im Finanzsektor in Kraft gesetzt, denen sich inzwischen auch die neutrale Schweiz angeschlossen hat. Dass \u00fcber das SWIFT-Netz die russischen Banken vom internationalen Zahlungsverkehr abgeschnitten werden, damit hatte Russlands Despot nat\u00fcrlich gerechnet. 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