201402 Charlys Geburtstag from Rolf Wenkel on Vimeo.
201402 Charlys Geburtstag from Rolf Wenkel on Vimeo.
Habe bei Vimeo ein Konto eröffnet und ein paar Filmchen hochgeladen. Mal sehen, was dabei herauskommt.
Ein großer Teil der YouTube-Videos ist nicht überall zu sehen. Fast 19 Prozent der weltweiten Top 1000-Videos sind in einem oder mehreren Ländern außerhalb Deutschlands gesperrt.
In Deutschland jedoch sind über 60 Prozent der 1000 beliebtesten Videos nicht verfügbar, weil YouTube davon ausgeht, dass die Musikrechte „möglicherweise“ bei der Musikverwertungsgesellschaft GEMA liegen.
Unterstützt durch MyVideo. Realisiert von OpenDataCity. Anwendung steht unter CC-BY 3.0.
Ein aktuelles Informationsangebot von OpenDataCity:
„Sie verletzen Menschenrechte beim Einkauf von IT-Produkten“ – dieser Vorwurf springt einen an, wenn man auf der Webseite des schwedischen Non-Profit-Unternehmens TCO herumstöbert. TCO – das ist den meisten Usern höchstens bekannt als TCO-Siegel auf Computer-Monitoren. Auf jedem zweiten Gerät klebt das Siegel, das sich nur verdient, wer bei seinen Produkten bestimmte Umweltkriterien erfüllt, z.B. keine halogenierten Flammschutzmittel einsetzt und kein Brom und kein Chlor in Kunststoffen verwendet.
Doch die Schweden wollen mehr. Wer seine Produkte mit dem TCO-Siegel zertifitieren lassen will, soll auch soziale Verantwortung nachweisen, etwa die Einhaltung der Kernnormen der Internationalen Arbeitsorganisation ILO, und Kontrollen seiner Werke durch unabhängige Prüfer zulassen. Das ist nicht besonders populär bei den Herstellern, denn das kostet Geld. Continue reading „Provozieren für eine gute Sache“ →
Der russische Programmierer Ruslan Enikeev hat mit seinem Team eine Internet-Karte entwickelt, auf der über 350.000 Websites aus 196 Ländern der Welt dargestellt werden (Stand 2011). Je größer der Traffic einer Webseite ist, desto größer wird sie als Kreis dargestellt, und je mehr User zwischen zwei Seiten wechseln, desto näher stehen diese Seiten beieinander. Zudem sind die Kreise nach Herkunftsländern eingefärbt, die USA zum Beispiel hellblau, China gelb, Russland rot, Deutschland dunkelblau. Continue reading „Internet-Universum“ →
Youtube, Twitter und Blogs liefern Nachrichten sehr viel aktueller als alle anderen Medien. Denn bevor die ersten Drehteams vor Ort sind, haben Augenzeugen ihr Video längst per Smartphone hochgeladen. Doch sind die alle echt? Uwe Sievers hat sich darüber in der aktuellen Ausgabe der medienpolitischen Zeitschrift „MMM“ („Menschen machen Medien“ der Gewerkschaft ver.di) Gedanken gemacht. Leseprobe: „Wenn 200 Twitter-User von einem Attentat berichten, muss das Ereignis stattgefunden haben – oder? Profis legen 200 unterschiedliche Twitter-Accounts in wenigen Minuten an. Dazu benutzen sie Software, mit der sich diese Aufgabe weitestgehend automatisieren lässt“. Wem können wir noch trauen?
(Foto: Gerd Altmann / pixelio.de)

Folgende Meldung rauschte heute durch die Agenturen und war z.B. bei tagesschau.de zu lesen: „Der Softwarekonzern Microsoft zieht sich aus dem Gemeinschaftsunternehmen mit dem US-Nachrichtensender NBC News zurück. Anstelle des bisherigen gemeinsamen Nachrichtenportals MSNBC.com wolle Microsoft jetzt ein eigenes Nachrichtenangebot im Netz aufbauen, teilten beide Unternehmen mit. Die Website NBC News Microsoft wolle Informationen und Nachrichten über „neue und innovative Wege“ verbreiten, erklärte der Chef der Microsoft-Seite MSN.com, Bob Visse. Dies sei schwierig, wenn man an einen einzigen Nachrichtenlieferanten, also NBC News, gebunden sei.“
Daraufhin hab‘ ich zum ersten Mal in meinem Leben auf dieses Portal geschaut und wurde mit dieser Seite begrüßt:

Au weia. Auf solche Nachrichten hat die Welt gewartet. Wie konnte ich nur ohne sie leben? Man könnte fast den Verdacht bekommen, die Leute beim Redmond-Riesen geraten in Panik. Ständig springen sie auf längst abgefahrene Züge auf und machen es dabei schlechter als die Konkurrenz. Nette Kommentare gibt’s dazu: „Anstatt als weiterer Mitbewerber Webspace mit nichtsagenden Lala-News vollzumüllen, sollte sich MS auf seine Kernkompetenz besinnen und besser seine Software- und Netzwerktechnologien weiterentwickeln. Irrelevanten Content providen kann jeder“, schreibt Technicore. „Die sollten sich lieber um ihr neues klicki-bunti windows8 kuemmern und ein vernuenftiges bedienkonzept erarbeiten“, schreibt ein anderer Kommentator. Recht haben sie.
Sechs Mal hat stern.de im Verlauf weniger Stunden die Überschrift zu einer Geschichte geringfügig geändert – und sechs Mal erschien die ansonsten völlig unveränderte Geschichte bei Google ganz oben. Das ist bares Geld wert, denn bekanntlich wird nur der angeklickt, der bei Google ganz oben steht, und nur wer viele Klicks generiert, kann sich ein paar Mäuse mit Online-Werbung dazuverdienen. Kein Wunder, dass sich im Google-Zeitalter eine völlig neue Berufsgruppe etabliert hat: Die Search Engine Optimizer oder SEO’s, zu deutsch Suchmaschinenoptimierer. Nicht alle Nachrichtenportale machen diesen Unsinn mit, aber viele. Die freie Journalistin K. Antonia Schäfer hat dazu im DJV-Organ „journalist“ einen klugen Artikel geschrieben. Witzigerweise scheint das Kriterium Schnelligkeit im Online-Journalismus eher hinderlich zu sein. Denn wer mit einer Story zu früh auf dem Markt ist, wird nicht geklickt, weil sich die Geschichte in der Netzgemeinde noch nicht herumgesprochen hat und infolgedessen auch noch nicht gegoogelt wird. Wenn dann der Klicksturm einsetzt, ist die Ursprungsgeschichte womöglich schon weit nach unten gerutscht. Das „republishing“ scheint da erfolgversprechender zu sein. Ich würde mich allerdings verarscht fühlen, wenn ich sechs mal auf eine Nachrichtenseite gelockt werde, nur um festzustellen, dass ich wortwörtlich die gleiche Story aufgetischt bekomme wie vor acht Stunden.