
Das ist nun einige Wochen her, und ich bin etwas enttäuscht. Continue reading „Facebook-Selbstversuch“

Das ist nun einige Wochen her, und ich bin etwas enttäuscht. Continue reading „Facebook-Selbstversuch“ →
Teures Ol, teures Saatgut, teurer Dünger und schlechtes Wetter erklären nur einen kleinen Teil der exorbitanten Preissteigerungen. Wer wissen will, was wirklich läuft, sollte siebeneinhalb Minuten in dieses Video investieren:
Hans-Werner Sinn ist Präsident des Münchener Ifo-Instituts und in meinen Augen der Wurzelsepp des Turbo-Kapitalismus. Mit anderen Worten: Besonders symphatisch ist er mir nicht, seine glühenden Plädoyers für die längst überholte Angebotstheorie langweilen mich. Aber bisweilen muss man ihm zustimmen. Jetzt hat er in der Wirtschaftswoche einen Kommentar veröffentlicht: „Die griechische Tragödie“. Ich hätte eine andere Überschrift gewählt: „Bundesknopfleiste hat nichts begriffen und lässt sich von französischem Suppenkasper am Nasenring durch die Manege ziehen“. Klar, viel zu lang. Aber wenn Sinn Sinn macht, dann hier:
Wenn ich das richtig verstanden habe, will uns Google auf Youtube Facebook ausreden, oder was?

Wenn sich ein Produkt als Fehlkonstruktion erweist, nimmt man es vom Band und beseitigt die Konstruktionsmängel. Das geht auch mit der Europäischen Währungsunion.
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Pfingsten ist eine nachrichtenarme Zeit, da kann man ja mal eine Rekordzahl in die Runde werfen – 100 Milliarden Dollar. Damit wäre das soziale Netzwerk an der Börse höher bewertet als etwa Deutsche Bank, Deutsche Post und Lufthansa zusammen. Facebook hatte Anfang 2011 etwa 2.000 Mitarbeiter und weltweit mehr als 500 Millionen Nutzer. Bankenkreisen zufolge lag der Umsatz von Januar bis September 2010 bei 1,2 Milliarden Dollar, der Netto-Gewinn lag bei 355 Millionen Dollar.
Hallo? Das Unternehmen soll fast das Hundertfache seines Umsatzes wert sein? Continue reading „Facebook-Bubble“ →
… die individuelle Kundenberatung, auch im Internet. Ich hatte vor ein paar Tagen bei der Firma Greycomputer in Wesseling folgende Anfrage per Mail gestartet: „Guten Tag, können Sie mir ein System zusammenstellen, das leise und auf Videoschnitt optimiert ist? Consumer-Camcorder zeichnen heutzutage HD-Material auf AVCHD auf, was man mit einem herkömmlichen Büro-PC nicht sinnvoll bearbeiten kann. Ich möchte als Editing-Software Magix Video de Luxe 17 einsetzen. Der Hersteller nennt folgende Mindestvoraussetzungen: * Intel® Core™ 2 Quad-Prozessor mit 2,83 GHz (Intel® Core™ i7 empfohlen) * 4 GB Arbeitsspeicher * DirectX® 9.0c-kompatible Grafikkarte, mind. 512 MB Grafikkartenspeicher und Pixelshader 2.0, ATI X300 und besser, NVIDIA GeForce 6600 und besser * Blu-ray-Brenner zum Erstellen von Blu-ray Discs™ Für einen Vorschlag wäre ich Ihnen sehr dankbar.“ Continue reading „Ja, es gibt sie noch…“ →
Blindgänger, Geldvernichter, Chaostruppen – Karriereberater Martin Wehrle packt heiliger Zorn, wenn Klienten aus dem Arbeitsalltag berichten. Seine Diagnose: Durch viele deutsche Firmen wabert der reine Aberwitz. Zum Glück kann man Klapsmühlen-Unternehmen an Warnsignalen erkennen. Sein Artikel bei Spiegel Online wird sicher in vielen deutschen Büros die Runde machen. Seine vier Alarm-Kriterien: Continue reading „Manager oder auch eine Bande von Moralverbrechern“ →
Die Weltbank hat vor ihrem Hauptquartier in der 18. Straße in Washington eine riesige Videoleinwand installiert, auf der genau abzulesen ist, wann die Zahl der hungernden oder unter Unterernährung leidenden Menschen die Milliarden-Grenze überschreitet: Es dauert nicht mehr lange, jede Minute kommen 68 Menschen hinzu. Weltbank-Präsident Robert Zoellick warnt vor einer neuen Nahrungsmittelkrise, nachzulesen hier .
In Washington treffen sich mal wieder die Finanzminister und Notenbankgouverneure von rund 185 Staaten zur Frühjahrstagung des Internationalen Währungsfonds (das ist sozusagen die Finanzfeuerwehr der Vereinten Nationen für in Not geratene Länder) und der Weltbank (das ist die Schwesterorganisation des IWF, eine Art Universität mit geballtem entwicklungspolitischem Wissen und angeschlossener Bank, die als globaler Entwicklungsfinenzierer auftritt). Der Chef des IWF, Dominique Strauss-Kahn, wird als künftiger Staatspräsident Frankreichs gehandelt. Gegenüber der Deutschen Welle hat er neue wirtschaftspolitische Ansätze gefordert – ganz neue Töne. Continue reading „Ganz neue Töne“ →