Der „Zugmonitor“ bietet eine Übersicht über die Verspätungen bei der Deutschen Bahn. Auf einer deutschlandweiten Streckenkarte werden die Fernverkehrsverbindungen in annähernder Echtzeit abgebildet, die einzelnen Züge sind als Pfeile dargestellt. Gelbe, orangene und rote Kreise signalisieren, ob der Zug fünf bis neun, zehn bis 30 oder über 30 Minuten verspätet ist. Per Suchfunktion lassen sich die Zugbewegungen auf eine Stadt oder einen Bahnhof begrenzt anzeigen, sogar auf einzelne Züge genau, sofern man die Zugnummer kennt. Ein Service für Bahnkunden, der nur ein Manko hat: Er kann nicht in die Zukunft schauen. Trotzdem liefert die Süddeutsche Zeitung damit ein schönes Beispiel für die interaktive Visualisierung großer Datenmengen, wie sie so weder in den Printmedien noch im TV funktioniert, sondern nur im Internet.
Kategorie: Medien
Drohnen am Himmel
Auf der CeBIT in Hannover war es in diesem Jahr ein echter Hingucker: Ein kleiner Quadrokopter, der durch die Messehalle fliegt und 3D-Bilder an einen Monitor ausgibt. Auch Fernsehstationen beginnen, diese unbemannten Bildlieferanten zu nutzen, wie dieses Video zeigt:
Militärs setzen diese Dinger schon lange ein, die Polizei mittlerweile auch. Nützlich können sie auch im Zivil- und Katastrophenschutz sein, aber wie immer, sind auch ganz andere Szenarien denkbar – bis hin zum Überwachungsstaat. Die Dinger werden inzwischen immer billiger und werden bald für zivile Nutzer erschwinglich, und dann haben wir ein Heer von Freizeit-Paparazzis, denen die Provatspäre und der Datenschutz schnuppe ist. Da kommt eine dicke Diskussion auf uns zu: Wer darf diese Dinger nutzen – und wozu?
Ist mein Facebook-Selbstversuch gescheitert?
Wahrscheinlich geht es vielen Bloggern so wie mir. Sie melden sich auf facebook an, gewinnen innerhalb von ein paar Tagen 99 Freunde und merken, dass sie auf Larifari-Postings viel mehr Kommentare bekommen als auf ihre eigenen Blog-Einträge. So ist es auch mir ergangen, was man auch dem Datum des letzten Eintrags entnehmen kann (16. August 2011).
Natürlich hat mein Blog keine große Leserschaft, und auf fb wird es einem leicht gemacht, mal schnell auf eine URL zu verweisen und diesen Verweis mit einem kurzen Kommentar zu versehen, der sofort für alle sichtbar ist. Da sind Blogs, die auf WordPress basieren, eindeutig im Nachteil. Doch ich muss gestehen: fb macht mich nicht mehr sonderlich an. Zu 95 Prozent werden da nette Witzchen, Karikaturen und Privatfotos ausgetauscht, ohne die man notfalls auch leben kann. Nur ein einziges mal hat sich auf fb eine ernsthafte Diskussion entwickelt.
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Eine Verschwörung?

Hier eines der offiziellen Gipfelfotos vom letzten G 20-Treffen in Seoul vom 12. November 2010. Da haben alle Agentur-Fotografen draufgehalten, dieses Bild stammt von Li Xueren von der chinesischen Agentur Xinua. Man kann es ruhig mit anderen Agenturbildern vergleichen: Da ist nichts retuschiert oder manipuliert. Und was fällt auf? US-Präsident Barack Obama steht ganz weit außen. Continue reading „Eine Verschwörung?“
Facebook-Selbstversuch

Das ist nun einige Wochen her, und ich bin etwas enttäuscht. Continue reading „Facebook-Selbstversuch“
American Abwerbung
Wenn ich das richtig verstanden habe, will uns Google auf Youtube Facebook ausreden, oder was?
FAZ hatte mal Humor
Ja ja, beim Griechen lässt es sich gut filosofieren…
Facebook-Bubble

Pfingsten ist eine nachrichtenarme Zeit, da kann man ja mal eine Rekordzahl in die Runde werfen – 100 Milliarden Dollar. Damit wäre das soziale Netzwerk an der Börse höher bewertet als etwa Deutsche Bank, Deutsche Post und Lufthansa zusammen. Facebook hatte Anfang 2011 etwa 2.000 Mitarbeiter und weltweit mehr als 500 Millionen Nutzer. Bankenkreisen zufolge lag der Umsatz von Januar bis September 2010 bei 1,2 Milliarden Dollar, der Netto-Gewinn lag bei 355 Millionen Dollar.
Hallo? Das Unternehmen soll fast das Hundertfache seines Umsatzes wert sein? Continue reading „Facebook-Bubble“
Kleiner Nachtrag zu Fukushima

Sieht beruhigend aus, diese Grafik, oder? Zumindest, wenn man in Bonn, Berlin oder im Osten Deutschlands wohnt. Das ganze Szenario verändert sich allerdings dramatisch, wenn man die bei uns vorherrschenden Winde aus Südwest berücksichtigt… Continue reading „Kleiner Nachtrag zu Fukushima“
Ein Kleiner Trost
Das Online-Angebot der Deutschen Welle hat im Februar gut neun Millionen Besucher gehabt, die rund 39 Millionen Seiten abgerufen haben. Unser Newsletter Wirtschaft rangiert mit gut 4.200 Abonnenten auch ganz weit oben. Unseren Wirtschafts-Podcast haben im Februar 24.100 Nutzer abgerufen. Mühsam nährt sich das Eichhörnchen.