Um 41,6 Milliarden Euro haben die Deutschen ihr Girokonto überzogen – und das nur in einem einzigen Monat, dem Mai 2010. Während die Banken für Guthaben nichts oder magere ein bis 1,5 Prozent bieten, langen sie bei den Überziehungszinsen und Dispokrediten im Schnitt mit elf, in der Spitze sogar mit über 14 Prozent hin. „Obszön“, bezeichnet Jenny Mansch in der Monatszeitung Publik der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di diese Zinsdifferenz. Besonders frech sind die ach so mittelstandsfreundlichen Sparkassen und Volks- und Raiffeisenbanken: 21 ihrer Institute liegen über 14 Prozent. Continue reading „Die Dispo-Falle“
Tag: 17. November 2010
Risikoaufschläge, risikolos
.
Ach ja, nun haben wir sie: Die Neuauflage der Euro-Krise. Nach Griechenland ist nun also auch Irland in die Schusslinie der Finanzmärkte geraten. Die Euro-Länder bzw. deren Steuerzahler werden einspringen müssen. Diese Hilfen beenden aber die Krise nicht, solange es keine Insolvenzordnung für die EU-Staaten gibt.
Die Kommunen und das Web 2.0
Die deutschen Verwaltungen haben ihr Web-2.0-Angebot ausgebaut: 74 Prozent der Behörden verfügen mittlerweile über ein Internet-Portal, das Bürgern und Unternehmen interaktiven Online-Kontakt anbietet. 53 Prozent der Einrichtungen stellen Foren zur Verfügung und 32 Prozent treten per Audio- oder Video-Podcast an die Öffentlichkeit. Bei der konkreten Betreuung solcher interaktiven Online-Dienste haben viele Behörden allerdings noch Nachholbedarf. Das hat die Studie „Social Media in der Landesverwaltung“ von Steria Mummert Consulting ergeben. Der ganze Pressetext steht hier.