Erkenntnisse der Hirnforschung führen zum Paradigmenwechsel im Marketing

Was ist zu sehen, wenn man einen Apple-Fan in einen Kernspin-Tomographen legt und ihm das Bild eines iPhones zeigt? Er schaltet seinen Verstand ab! Weniger provokativ und um so verständlicher erläutert Dr. Christian Scheier solche und ähnlich verblüffende Erkenntnisse der Hirnforschung. Doch auch wer sich allzu schnell bestätigt fühlt und schon immer wußte, dass Marken emotional statt rational wirken, wird eines Besseren belehrt. So scheint mir der Video-Vortrag des Buchautoren („Was Marken erfolgreich macht. Neuropsychologie in der Markenführung“, 2007)  und Inhabers der Decode Marketingberatung, Hamburg durchaus eine etwas andere Sicht auf das unbekannte Wesen namens Konsument zu eröffnen. Zum Video

Urlaubspläne adé?

Schade. Eigentlich wollten meine Frau und ich im nächsten Jahr wieder Urlaub in den USA machen. Im vergangenen Jahr waren wir drüben, als man für einen Euro 1,60 Dollar bekam, und die Kreditkartenrechnung entsprechend moderat ausfiel. Nun steht der Euro bei 1, 28 Dollar. Und das Schlimme ist: Vermutlich wird der Euro gegenüber dem Dollar weiter verlieren. Obwohl die USA das Mutterland der Krise sind und sich dort der wirtschaftliche Abschwung mit ungebremster Wucht vollzieht.
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Traurige Rekorde

Mit 83 Kilo bei 186 cm Körpergröße bewege ich mich, was mein Körpergewicht angeht, vermutlich im Normalmaß. Als ich die Wohnung meiner Eltern auflösen musste, habe ich mit meinen 83 Kilo insgesamt 1850 Kilo Pröll ausgeräumt und auf die Müllkippe gefahren (wo waren damals eigentlich meine drei Brüder?) – und ich glaubte, ich hätte damals einen einsamen Rekord erzielt. Nichts da. Einer meiner besten Freunde leidet unter einer dicken Depression. Er hat seine Bude seit 35 Jahren nicht mehr renoviert. Heute haben wir 2320 Kilo Pröll aus seiner Wohnung auf die Kippe gefahren. Und nicht, wie bei meinen Eltern, aus dem 1. Stock, sondern aus dem 3. Stock unter dem Dach. Ein neuer, trauriger Rekord. Jetzt weiß ich, wo mein Kreuz sitzt, mir tun alle Knochen weh.

Schnee in Bonn

Man glaubt es kaum. Im Rheinland ist das wirklich eine Seltenheit. Aber wenn dort anderhalb Schneeflocken zu sehen sind, geht verkehrsmäßig nichts mehr. Bin deshalb heute eine halbe Stunde früher losgefahren, um dem Chaos zuvor zu kommen. Das Bild, heute morgen um 8:30 Uhr aufgenommen, zeigt übrigens den Blick aus meinem Büro – direkt auf den Firmensitz des Konzerns Solarworld, dessen Aktien man vor ein paar Jahren noch billig hätte erwerben können.
Egal. Bis Mittwoch sind in NRW Schulferien, und bis dahin können sich alle Schulkinder über echte Rodel-Abenteuer freuen. Das Siebengebirge ist nicht weit, und da gibt es Rodelpisten, die eine echte Herausforderung an Mensch und Material darstellen. Ich weiß, wovon ich rede. Ein Abhang von der Löwenburg mit einem vereisten Buckel – mit entsprechender Flugeinlage – hat mir nahe gebracht, was hinter dem Begriff Hämatom steht. Das reichte vom Knie bis zum Hüftknochen, war anfangs dunkelrot, dann blau, bis es schließlich grüngelb wurde. Ach ist das schön, wenn der Schmerz nachlässt!

Ich war in einem Terrorcamp

Manchmal ist es schwer, zu entscheiden, welche Spezies von Mensch den größeren Irrsinn produziert – Politiker oder Juristen. Nun haben sich Bundesinnenparanoiker Wolfgang Schäuble und Justizministerin Brigitte Zypries auf einen neuen Paragrafen 89a des Strafgesetzbuches geeinigt. Danach wird die aktive oder passive Ausbildung in einem Terrorcamp dann mit Freiheitsstrafen zwischen sechs Monaten und zehn Jahren geahndet, wenn es dabei um die Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat ging.

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Weltschmerz

Ich überlege ernsthaft, ob ich nicht die Kategorie „Web 2.0“ ganz abschaffen sollte. Na gut, das Netzwerk „Xing“ für das berufliche Weiterkommen meldet enorme Zuwachsraten, aber ansonsten spielt sich bei den so genannten Social Networks aus meiner Sicht nicht viel ab. Was habe ich davon, wenn die Tochter meines älteren Halbbruders mich bei „Wer kennt wen?“ entdeckt? Wir sitzen sowieso am 3. Advent zusammen und trinken Glühwein und essen Waffeln mit heißen Kirschen – wozu brauchen wir das Web 2.0?
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